Diskussion um Feuerwehrgerätehaus

  • vonred Redaktion
    schließen

Rabenau(pm). Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung sind die Mitglieder des CDU Gemeindeverbands Rabenau im Angelsportheim Allertshausen zusammengekommen. Dort begrüßte Vorsitzender Markus Eichmann zahlreiche Mitglieder. Auf der Tagesordnung standen die Ehrungen von Ursula Ranft und Gert Reichert für 40 Jahre Mitgliedschaft. Daneben unter anderem die Berichte und Aussprachen des Vorsitzenden, des Kassenwartes und des Fraktionsvorsitzenden sowie die Neuwahl des Vorstandes.

Vorsitzender bleibt Markus Eichmann, Stellvertreterin ist Tina Reinhardt. Kassenwart ist Michael Harnack und Schriftführer Andreas Hübl. Die Beisitzer sind Gert Reichert, Heinrich Nachtigall, Andre Jost und Egon Kellermann. Zum Mitgliedsbeauftragten wurde Torben Schepp sowie als Kassenprüfer Marco Becker und Hans Langecker gewählt. Kassenwart Michael Harnack zog in seinem Bericht eine positive Bilanz und der alte Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Topthema: Bürgerentscheid

Vorsitzender Eichmann stellte in seinem Bericht die Aktivitäten des vergangenen Vorstandsjahres heraus. Dabei dankte er den Mitgliedern auch für ihren Einsatz im Europawahlkampf. Darüber hinaus ging er auch auf das anstehende Bürgerentscheid zum Feuerwehrgerätehaus in Geilshausen ein. Dieses Thema wurde an diesem Abend länger diskutiert. Der Umbau des Feuerwehrgerätehauses wurde ursprünglich auf 380 000 Euro geschätzt, ein Neubau dagegen auf etwa eine Million. Nach einer erneuten Schätzung durch ein Ingenieurbüro lagen die Kosten für einen Umbau dann zunächst bei 720 000 Euro und die für einen Neubau bei 2,1 Millionen Euro. Nachdem die Fahrzeugstellflächen um 3,5 Meter reduziert worden waren, lagen die Kosten für einen Neubau dann bei 1,7 Millionen Euro. Dafür erhöhten sich die Kosten für einen Umbau nach erneuten Auflagen auf 1,6 Millionen Euro. Der Landeszuschuss liegt bei etwa 180 000 bis 200 000 Euro.

Das ganz große Thema im vergangenen Jahr war darum auch für Fraktionsvorsitzenden Michael Harnack die Zulässigkeit zum Bürgerentscheid in diesem Fall. Der Neubau eines Feuerwehrhauses sei trotz der Zusammenlegung von Geilshausen und Odenhausen zum neuen Standort Süd immerhin nicht notwendig, da beide Feuewehrhäuser bestehen bleiben können. Das Ziel sollte ein Feuerwehrgerätehaus zwischen Odenhausen und Kesselbach für die Ortsbereiche Geilshausen, Odenhausen, Kesselbach, Londorf und Allertshausen sein.

Harnack sprach darüber hinaus auch über die Vermarktung von Holz aus dem Gemeindewald an die Holzvermarktung Mittelhessen, die Sanierung des Tiefbrunnens in Rüddingshausen und die Änderungen der Wasserversorgungs- und Entwässerungssatzung.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare