Bürgerliste nimmt weitere Hürde

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Rabenau(pm). Viele formelle Hürden hat eine Kandidatur bei der Kommunalwahl. Diese Hürden muss auch die Bürgerliste "Bürger für Rabenau" (BfRab) überwinden. Als neu kandidierende Gruppierung muss sie für jeden Wahlvorschlag eine bestimmte Anzahl an Unterstützungsunterschriften sammeln. Als Begründung für dieses Verfahren der Zulassung wird angeführt, dass nur solche politischen Gruppierungen auf dem Stimmzettel erscheinen sollen, die über eine gewisse Unterstützung in der Bevölkerung verfügen. Denn ohne diese Unterstützung ist ein Wahlerfolg ohnehin unwahrscheinlich.

Die Bürgerliste hat nach eigenen Angaben innerhalb einer Woche insgesamt 343 Unterschriften für ihre Wahlvorschläge gesammelt und an die Gemeindeverwaltung übergeben. "Es ist zwar noch bis 4. Januar Zeit zum Sammeln, jedoch möchten wir der Gemeindeverwaltung die Unterlagen frühzeitig zur Prüfung vorlegen. Und die Mindestanzahl haben wir ja jetzt bereits weit überschritten", sagte der Vorsitzende Christoph Nachtigall.

Der Vorsitzende erläuterte in einer Pressemitteilung, die Bürgerliste erhalte aus der Bevölkerung eine sehr breite Unterstützung: "Das zeigt, dass wir mit unserer Arbeit auf dem richtigen Weg sind. Und viele Rabenauer finden inzwischen, dass auf kommunaler Ebene Parteipolitik keine Rolle spielen darf. Es geht darum, Themen mit Sachverstand zu behandeln und die immer neuen Herausforderungen gemeinsam zu meistern."

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