"Wald ohne Windkraft"

Bürgerinitiative informiert über Windräder im Lumdatal

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Die Bürgerinitiative Wald ohne Windkraft ist ein Zusammenschluss von Bürgern aus dem Ebsdorfergrund sowie den Gemeinden Rabenau und Allendorf/Lumda. Dieser Tage informierte die Bürgerinitiative (BI) vor einem Einkaufsmarkt in Allendorf zum Thema Windkraft im oberen Lumdatal.

Die Bürgerinitiative Wald ohne Windkraft ist ein Zusammenschluss von Bürgern aus dem Ebsdorfergrund sowie den Gemeinden Rabenau und Allendorf/Lumda. Dieser Tage informierte die Bürgerinitiative (BI) vor einem Einkaufsmarkt in Allendorf zum Thema Windkraft im oberen Lumdatal.

Ziel war es, über den geplanten Bau von bis zu 20 Windrädern im nahen Roßberger Forst und weiteren Flächen zu informieren. Zahlreiche Interessierte bekamen einen Eindruck über die von der Bürgerinitiative prognostizierten Auswirkungen auf die Anliegerkommunen. Spontan trugen sich Menschen in eine Unterstützerliste ein, andere erklärten ihren Beitritt in die BI.

Standorte besichtigt

Zudem hatte die Bürgerinitiative zu einer Windwanderung in den Wald oberhalb von Londorf eingeladen. Von den Ortsteilen Wermertshausen, Roßberg und Dreihausen aus startend kamen die Teilnehmer an der Landessammelstelle für radioaktive Abfälle im Roßberger Forst zusammen. In seiner Ansprache zeigte der BI-Vorsitzende Klaus Neebe die mit Windkraftanlagen (WKA) im Wald verbundenen Folgen und Risiken für Mensch und Natur auf. Dabei ging er insbesondere auf Gefahren ein, die von den geplanten rund 240 Meter hohen Anlagen vor allem im Falle von Brand oder Explosion ausgehen können.

Anschließend erhielten die Teilnehmer Gelegenheit, unter Führung von Mitgliedern der Bürgerinitiative vier der geplanten Standorte für Windkraftanlagen in Augenschein zu nehmen.

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