500 Unterschriften erforderlich

Bürgerbegehren in Rabenau zu Feuerwehrgerätehaus

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In Rabenau entscheidet demnächst ein Bürgerbegehren, ob das Feuerwehrgerätehaus an der Grünberger Straße gegenüber der Tankstelle gebaut werden soll. Dies gab Bürgermeister Florian Langecker dem Bauausschuss bekannt. Damit könnte der Mehrheitsbeschluss des Gemeindeparlaments noch gekippt werden.

In Rabenau entscheidet demnächst ein Bürgerbegehren, ob das Feuerwehrgerätehaus an der Grünberger Straße gegenüber der Tankstelle gebaut werden soll. Dies gab Bürgermeister Florian Langecker dem Bauausschuss bekannt. Damit könnte der Mehrheitsbeschluss des Gemeindeparlaments noch gekippt werden.

Am 6. Juli beschlossen die Gemeindevertreter den Neubau mit einer knappen Mehrheit von zwei Stimmen. Damit war vorerst Um- und Anbau des Altgebäudes hinter dem Sportlerheim vom Tisch.

Mit dem Bürgerbegehren könnte im Erfolgsfall ein Bürgerentscheid beantragt werden. Hierzu müssten mindestens zehn Prozent der wahlberechtigten Einwohner (etwa 500) das Bürgerbegehren mit ihrer Unterschrift unterstützen.

Ungeachtet dessen hat der Bauausschuss zu dem Projekt weiter beraten. Es ging um die genaue Position des Gerätehauses auf der 1700 Quadratmeter großen Wiese. Anlieger sollen durch die Einsatzfahrzeuge und Fahrzeuge der Einsatzkräfte möglichst wenig gestört werden. Die beiden Feuerwehrautos müssen zudem auf dem schnellsten Wege die Grünberger Straße erreichen. An der Fahrzeughalle muss genügend Platz vorgehalten werden, damit später im Bedarfsfall eine dritte Fahrzeugbox errichtet werden könnte. Das Gebäude sollte nicht über dem Regenwasserkanal, der unterirdisch die Wiese quert, entstehen.

Der Bauausschuss lehnte die Beschlussvorlage des Gemeindevorstands ab, mit zwei Neinstimmen bei vier Enthaltungen. Der Beschluss wird nun erneut zur nächsten Sitzung an 24. September dem Ausschuss vorgelegt. Ida Becker von den Freien Wählern betonte, der Neubau des Gerätehauses sei damit nicht abgelehnt worden, sondern nur die aktuelle Beschlussvorlage aus dem Rathaus. Gemeindebrandinspektor Markus Göbel meinte, über die genaue Position des Gebäudes sollte auch die Feuerwehr ein Wörtchen mitreden.

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