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Bruno Bosky

Bruno Bosky feiert seinen 95. Geburtstag

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Rabenau(pm). Seinen 95. Geburtstag feierte am zweiten Weihnachtsfeiertag Bruno Bosky in Rüddingshausen. Der Jubilar wurde in Ankendorf/Ostpreußen geboren. Er verbrachte dort seine Kindheit und Jugendzeit mit vier Geschwistern. 1942 wurde er zur Wehrmacht eingezogen und kam 1943 in russische Kriegsgefangenschaft, arbeitete in einem Kohlebergwerk im Donezbecken. Dort lernte er den aus Rüddingshausen stammenden Wilhelm Appel kennen. Da Bruno Bosky nach dem Krieg nicht mehr in seine Heimat zurück konnte, kam er 1947 aus der Gefangenschaft über Thüringen nach Rüddingshausen. Er fand zunächst Arbeit bei Bauer Heinrich Dietz.

In der Spinnstube lernte er seine spätere Frau Anna Nikolai kennen. 1949 heirateten die beiden. Bruno Bosky arbeitete zehn Jahre bei Didier in Mainzlar und 30 Jahre in den Kamax-Werken in Homberg/Ohm. Anschließend arbeitete er noch viele Jahre für die Gemeinde.

Im Sommer konnte er mit seiner Frau Gnadenhochzeit feiern. Auch für 70 Jahre Singen im Chor wurde er geehrt. Genauso lange gehört er der Freiwilligen Feuerwehr an. Seinen jetzigen Ehrentag feierte er im Kreis der Familie, zu der zwei Kinder mit ihren Familien gehören, darunter vier Enkel und drei Urenkel. ARCHIVFOTO: VH

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