Baugebiete für Familien ausweisen

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Rabenau (pm). Mitglieder der CDU Rabenau haben im Rahmen einer digitalen Klausurtagung über die inhaltlichen Schwerpunkte der neuen Legislaturperiode gesprochen.

Dabei richtet sich der Fokus der Christdemokraten auf folgende Themen: Sie sind gegen eine Erhöhung der Ausgaben für Investitionen und wollen weitere Gebühren- und Steuererhöhungen vermeiden. Für junge Familien sollen Baugebiete ausgewiesen werden.

Die CDU spricht sich für die Reaktivierung der Lumdatalbahn aus, um die Mobilität der Menschen in der Region zu erhöhen. Die Wiederinbetriebnahme und Reaktivierung müsse gegenüber Bund, Land und Landkreis eingefordert werden.

Mit Allendorf zusammenarbeiten

Die interkommunale Zusammenarbeit mit Allendorf oder anderen Partnerkommunen soll ausgebaut, auch die Gewerbeansiedlung in Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen forciert werden, teilte Schriftführer Andreas Hübl im Namen des Vorstandes mit. Ein weiteres Thema für den Gemeindeverband ist die Unterstützung des Ehrenamts und der örtlichen Vereine.

Für die CDU treten auch neue und jüngere Mitglieder und Unterstützer auf den vorderen Listenplätzen an. Hierdurch hoffe man auf eine entsprechende Resonanz - insbesondere bei den jüngeren Mitbürgern. Die Union begrüßt, dass eine weitere Wählergruppe bei der Kommunalwahl antritt. Das vergrößere das Angebot für die Wähler, man freue sich auf den Wettbewerb.

Gleichzeitig machen die Christdemokraten darauf aufmerksam, dass es in der Kommunalpolitik Zwangslagen gebe, die es zu beachten gelte. Zudem habe es für manche Entscheidung an entsprechenden Mehrheiten gefehlt. Man solle dem Bürger nun nicht versprechen, auf einmal alles anders machen zu können - »das hat nie funktioniert und wird auch zukünftig nicht funktionieren«. Dieses Grundverständnis sollten auch langjährige Kommunalpolitiker haben, die jetzt bei der neuen Liste kandidieren. Sie hätten in den letzten 15 Jahren ihren Anteil an wichtigen Zukunftsthemen und Weichenstellungen in der Rabenauer Politik gehabt.

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