Auch im 30. Jahr besonders

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Ein neues Konzept, schönes Spätsommerwetter und viele Besucher machten die 30. Ausgabe des Michaelismarktes in Londorf zu einem Erfolg. Der Freitag war wie gewohnt den Anekdoten des Markwächters auf den Straßen der Ortsteile und der Übergabe des Rabenauer Michels im Festzelt vorbehalten. Samstag gab es erstmals kein Markttreiben mehr, sondern die Vereinsstände hatten geöffnet, die Alphornfreunde Ohmtal machten an verschiedenen Standorten Musik.

Ein neues Konzept, schönes Spätsommerwetter und viele Besucher machten die 30. Ausgabe des Michaelismarktes in Londorf zu einem Erfolg. Der Freitag war wie gewohnt den Anekdoten des Markwächters auf den Straßen der Ortsteile und der Übergabe des Rabenauer Michels im Festzelt vorbehalten. Samstag gab es erstmals kein Markttreiben mehr, sondern die Vereinsstände hatten geöffnet, die Alphornfreunde Ohmtal machten an verschiedenen Standorten Musik.

Am Sonntag stand Markttreiben in der Marburger Straße an. Die Sonderausstellung im Museum der Rabenau hatte geöffnet, ein letztes Mal das Rabenauer Kunstforum im Bürgersaal und das Atelier Blaufelder. Im Angebot waren Kinderschminken, eine Hüpfburg, Straßenunterhaltung und Tanzauftritte des Karnevalvereins Blaue Raben. Unterdessen hatte Bürgermeister Florian Langecker eine Premiere: Auch ein Bürgermeister macht vieles zum ersten Mal – etwa den Fassanstich zum Michaelismarkt. Ein guter Geist habe ihm geraten, mit 70 Prozent seiner Kraft dreimal mit dem Hammer drauf zu hauen. Sollte das Fass jedoch auslaufen, wolle er spontan ein neues besorgen, so der Neubürgermeister. Damit nun Gebietsverkaufsleiter Edgar Müller nicht in die Verlegenheit kam, spontan ein frisches Fass Licher zu organisieren, legte sich Langecker voll konzentriert ins Zeug. Mittlerweile war auch die Spannung im Zelt auf dem Höhepunkt angelangt: Schafft der das beim ersten Mal oder nicht? Müller reichte dem Verwaltungsfachmann, dessen handwerkliches Geschick sich mittlerweile herumgesprochen hat, eine Schürze und den Holzhammer. Zwei gezielte Schläge und der Gerstensaft floss wie aus dem Lehrbuch.

Den diesjährigen Rabenauer Michel für besondere ehrenamtliche Verdienste erhielt die Fotogruppe Rabenau, vertreten durch den Vorsitzenden Dr. Bengt Fromme. Der kündigte für März 2019 die nächsten Rabenauer Fototage an. Festwirtin Brigitte Momberger kündigte an, nach 20 Jahren sei es genug. Edgar Müller übergab ihr eine Schürze mit eben dieser Jahreszahl.

Timo Momberger sagte, er wolle weitermachen. Der neue Marktwächter Michael Kuster läutete mit seiner großen Handglocke und erklärte die Marburger Straße zum "Ballermann von Hessen" und zur "Rabenauer Partymeile". Erstmals hat der Marktwächter einen Schreiberling: Hans Heinz Fabel hat zusammen mit Peter Gutjahr, dem bisherigen Ortsdiener, die Anekdoten für den Vortrag des Marktwächters zusammen gestellt.

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