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Ewald Thomas

»Alles hat seine Zeit, man muss es nur wissen«

  • Thomas Brückner
    VonThomas Brückner
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Rabenau (tb). Von 1993 bis 2021 gehörte er für die Freien Wähler der Gemeindevertretung an. 24 Jahre war er Ortsvorsteher von Rüddingshausen und Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft. Was nur einige Beispiele für das große Engagement sind, das Ewald Thomas fürs Gemeinwohl erbracht hat. Im Ehrenamt, versteht sich. Der Rüddingshäuser, inzwischen 78 Jahre alt, tritt nun in die »zweite Reihe«.

Er sieht die Zeit gekommen, den Stab weiterzureichen. Zumal es zum Glück genug Jüngere gebe, die sich für die Gemeinschaft einsetzten und neue Ideen mitbrächten.

Also blickt Thomas mit Optimismus nach vorn. Deutlich wurde dies bei der Mitgliederversammlung der Vereinsgemeinschaft. Der neue Vorsitzende Björn Zimmer dankte dabei seinem Vorgänger. Sei doch unter Thomas’ Ägide viel erreicht worden. Seien es nun die Veranstaltungen oder die nicht minder zahlreichen kleinen und größeren Baumaßnahmen. Der Geehrte selbst zog nun Bilanz und wählte eine treffende Überschrift: »Im Leben hat alles seine Zeit, man muss es nur wissen!«

1974 war die Vereinsgemeinschaft gegründet worden. »Eine wichtige und gute Entscheidung«, meinte Thomas. Der war am 7. Mai 1997 zum Vorsitzenden der damals aus 17 Vereinen bestehenden Gemeinschaft gewählt worden.

Während seiner Amtszeit habe es einige Veränderungen gegeben, die er miterlebt, von denen er manche selbst bewirkt habe. »Und die ich mit den Vereinen erbracht habe, die über ihre kulturellen und sportlichen Tätigkeiten hinaus viele Ehrenamtsarbeiten übernommen haben und es heute noch so halten.« Dass er auch als Ortsvorsteher mit dem Ortsbeirat so einige Vereinsanliegen habe umsetzen können, fügte Thomas an.

Zu den Schwierigkeiten der Anfangszeit gehörte die Schließung von Vereinslokalen, also fehlten Versammlungs- und Übungsräume. Der Bedarf für die Sport- und Kulturhalle war groß. Bis zu 60 Termine im Jahr habe man zu koordinieren gehabt.

Als weitere markante Punkte seiner Amtszeit erinnerte er etwa an den Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft« und natürlich an die 725-Jahr-Feier. »Ein bisschen stolz«, so der 78-Jährige, »bin ich auch heute noch.« Hätten doch Vereine und Ortsbeirat, unterstützt von der Gemeinde, ein gelungenes Fest auf die Beine gestellt. Gemeinsam mit Albert Schäfer sowie den Festausschüssen habe man als Höhepunkt einen unvergesslichen Jubiläumstag mit über 1000 Gästen organisiert.

Noch viele weitere Projekte waren für den Ort realisiert worden. Unterstützt worden sei man dabei durch Private, Firmen und die Ehrenamtliche Arbeitsgruppe. Erwähnt seien hier die Backhaussanierungen, der Bau der Schutz- und Grillhütte, das Juz, Ausbau des Vorplatzes der SKH, Anbau an die Aussegnungshalle, die Aufwertung der Spielplätze und die dank Hubert Weimer ermöglichte Streuobstwiese.

»Wir haben zu meiner Freude viel für Rüddingshausen tun können«, schloss Thomas. Jetzt aber fange eine neue Zeit an, und die beginne mit Björn Zimmer und seiner Mannschaft. Zu der gehören im Ergebnis der Wahlen bei der Mitgliederversammlung als »Vize« Rainer Metz, als Rechner Volker Koch und als Schriftführerin Claudia Schwalm. FOTO: PM

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