Alleine zu schwach als Anbieter

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Rabenau (vh). Die Gemeinde Rabenau wird ihre Holzsortimente künftig von der Gesellschaft "Holzvermarktung Mittelhessen" verkaufen lassen. Rabenau wird den Gesellschaftervertrag mit unterzeichnen. Vorläufig wollen 24 Kommunen aus dem Lahn-Dill-Kreis und dem Landkreis Gießen der Gesellschaft beitreten.

Die Beschlüsse über diesen Weg fielen im Bauausschuss und im Finanzausschuss in gemeinsamer Sitzung einstimmig aus. Die Gemeinde Rabenau mit einem 577 Hektar großen Waldbesitz und durchschnittlichem Jahreseinschlag von 2000 Festmetern wäre alleine zu schwach als Marktanbieter, so Revierförster Peter Krautzberger.

In der Regel würden Firmen größere Holzmengen einkaufen. Das wiederum biete dem Holzverkäufer bessere Chancen für die Preiskalkulation nach oben. Krautzberger nannte das Hauptproblem: die Koordination von Holzeinschlag und -verkauf. Wie bisher schon sei Hessen Forst auch künftig für die Beförsterung des Gemeindewaldes zuständig. Er, Krautzberger, organisiere alle Arbeiten von der Neupflanzung bis zum Holzrücken des Einschlags an Fahrwege. Die Abfuhr sei dann Sache des Käufers. Die Verträge im Namen der Gemeinde Rabenau zwischen der Holzvermarktung Mittelhessen und einem Holzeinkäufer würden abzuschließen sein, noch bevor der Holzeinschlag beginne, so Krautzberger.

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