40 Aktive in Rabenau-Mitte

  • vonVolker Heller
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Rabenau(vh). Die erste gemeinsame Hauptversammlung der Einsatzabteilungen aus Londorf und Kesselbach fand am Montagabend unter großer Beteiligung im Gerätehaus Londorf statt. Gemäß der neuen Feuerwehrsatzung der Gemeinde Rabenau bilden die insgesamt 40 Aktiven beider Ortsteile nun die Freiwillige Feuerwehr Rabenau-Mitte. Wehrführer Daniel Muth informierte über das abgelaufene Jahr. 44 Einsätze gliederten sich in 29 Hilfeleistungen, sechs Brände, fünf Brandsicherheitsdienste und vier Fehlalarme. 20 Lehrgänge und 20 Seminare haben die Aktiven besucht.

Zu Feuerwehrmännern befördert wurden Christoph Nachtigall, Nico Hofmann, Sebastian Köhler und Nils Dominik Kraft. Der bisherige zweite stellvertretende Wehrführer Sven Nachtigall hatte sein Amt aus persönlichen Gründen zum Jahresende niedergelegt. Rabenaus Erster Beigeordneter Andreas Hübl händigte ihm die Entlassungsurkunde aus. Nachtigalls Verdienste kamen zur Sprache. Offensichtlich hat er den Digitalfunk fast im Alleingang gestemmt und den Fachbereich Technik betreut. Muth nannte ihn "eine tragende Säule". Ein großes Loch bleibe zurück. Er sprach die Hoffnung aus, Nachtigall möge wenigstens aktiv bleiben und übergab ein Geldgeschenk für eine Erholungsreise. Die Versammlung applaudierte stehend.

Danksagung

Erwähnenswert sei der Hausbrand in Kesselbach, so Muth. Bei den Hilfeleistungen sei die Zunahme von Unterstützungen der Rettungsdienste in Form einer Tragehilfe oder Türöffnung auffällig. Ein neuer Türöffnungssatz mit passendem Rucksack sei angeschafft worden - finanziert durch Feuerwehrverein, Gemeinde Rabenau und eine anonyme Spende. Muth kündigte an, ohne Unterlass die gute Ausbildung fortzuführen. Man führe das Gespräch, um die Jugendfeuerwehren von Londorf und Kesselbach zusammenzulegen.

Marint Stingl berichtete für die Jugendfeuerwehr und Ulf Langwasser für die Kinderfeuerwehr. Hübl sprach Dankesworte für die geleistete ehrenamtliche Arbeit.

Für die Rabenauer Wehrführung sprach der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Sebastian Höhn. Voriges Jahr sei der neue Bedarfs- und Entwícklungsplan aufgestellt worden, auch eine neue Feuerwehrsatzung, darin enthalten die Schutzbereiche. Rabenau-Mitte ist einer davon. Spätestens Ende Februar würden drei neue baugleiche Wärmebildkameras angeschafft, je eine habe die Gemeinde, der Rewe-Markt (Bürgermeister-Wette) und die Sparkassenversicherung finanziert. Die Alarm- und Ausrückeordnung werde bis Jahresmitte 2020 fertig angepasst.

Den von der Gemeinde erstellten Informations-Flyer zum Kostenvergleich Neubau oder Umbau des Gerätehauses Geilshausen würden die Wehrleute austragen. Am 23. Januar könne ab 18 Uhr das Gerätehaus besichtigt werden, ab 19.30 werde im Dorfgemeinschaftshaus ausführlich informiert. Anwesend seien das beauftragte Planungsbüro, die Wehrführung und der Kreisbrandinspektor.

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