"Walsh, Walsh & Walsh"

Achte Whiskey-Verkostung mit Pfarrer Leissler

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Rabenau (vh). Das Whiskey-Brennen hat in Irland eine lange Tradition. Irische Mönche haben im sechsten Jahrhundert die Flüssigkeit erstmals hergestellt. Vor dem eigentlichen Trinkgenuss stand damals aber die Anwendung für äußere Heilzwecke.

Die junge Generation der alten Whiskey-Brenner-Familie Walsh hatte 2016 auf einem 40 Hektar großen Gelände 35 Millionen Euro investiert für eine Produktion mit neuester Brenntechnik. Das unabhängige Familienunternehmen wurde 1999 von Bernard und Rosmarin Walsh in Waterford (Südirland) gegründet.

Die achte Whiskey-Verkostung von und mit Pfarrer Frank Leissler (evangelische Kirchengemeinde Londorf) fand mit 28 Teilnehmern einen rekordverdächtigen Zuspruch. Das Café des Museums der Rabenau war damit vollständig ausgelastet. Leissler hatte als Motto "Walsh, Walsh & Walsh" gewählt, denn es gab ausschließlich Getränke dieser Marke. "Gib dem Neuen eine Chance" lautete der Untertitel der kurzweiligen Veranstaltung, bei der wieder viel Humorvolles erzählt und noch mehr Mineralwasser getrunken wurde. Das Wichtigste bei der Whiskey-Verkostung ist das Zweitgetränk, es verhindert den Brummschädel tags darauf. Man verkostete die Hausmarken "Writer’s Tears" und "The Irishman" und lobte außer dem Geschmack vor allem das Preis-Leitungs-Verhältnis.

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