Prognose: Anteil an Briefwählern steigt

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Gießen (pm). Die Zustellung der Wahlbenachrichtigungen für die Bundestagswahl beginnt in den kommenden Tagen. Das erklärte die Deutsche Post in einer Pressemitteilung.

»Wir erwarten eine hohe Beantragung von Briefwahlunterlagen«, sagte Niederlassungsleiterin Vera Guderian, zuständig für die hiesige Postleitzahlenregion 35.

Bei der vergangenen Bundestagwahl im Jahr 2017 lag der Anteil der Briefwähler bundesweit bei 28,4 Prozent. Es war der mit Abstand höchste Wert in der Geschichte. Zum Vergleich: 1994 waren es nur 13,4 Prozent. Laut einer Umfrage des Meinungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur gaben jüngst 38 Prozent der Befragten an, ihre Stimme per Briefwahl abgeben zu wollen. Ein entscheidender Grund für die prognostizierte Zunahme sind die anhaltenden Corona-Schutzmaßnahmen.

Briefwahlunterlagen können beispielsweise durch Ankreuzen auf der Wahlbenachrichtigung oder auch online bei der Gemeinde des Hauptwohnortes angefordert werden.

Die Briefwahlunterlagen bestehen aus dem Wahlschein, einem amtlichen Stimmzettel, einem amtlichen Stimmzettelumschlag, einem amtlichen - roten - Wahlbriefumschlag und einem Merkblatt für die Briefwahl. Den roten Wahlbrief abschließend in einen der Post-Briefkästen einwerfen, fertig ist die Briefwahl.

»Damit der Wahlbrief rechtzeitig dem Wahlamt zur Auszählung der Stimmen vorliegt, empfehlen wir, ihn spätestens drei Werktage vor der Wahl in einen Briefkasten der Deutschen Post einzuwerfen oder in einer unserer Filialen abzugeben« sagte Niederlassungsleiterin Guderian. »Mit der Deutschen Post innerhalb Deutschlands ist dies für Wähler portofrei«,

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