Mit dem Preis verschaukelt: Abmahnung

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Frankfurt(pm). Wer auf Möbelsuche ist, findet in der Branche immer irgendwelche Rabatte. Doch nicht immer sind die Rabatte so hoch, wie sie scheinen. Die Verbraucherzentrale ist erfolgreich gegen systematisch schwankende Preise vorgegangen.

Hintergrund ist folgender Fall: Die Hessin Frau W. suchte nach einem Kinderbett. Ein namhafter Möbelhändler hatte ein interessantes Bett auf Lager. Es war sogar 10 Prozent günstiger, für 270 statt 300 Euro, zu haben. Kurz darauf startete das Möbelhaus eine große Rabattaktion. Gute Nachrichten, dachte Frau W. und schaute erneut nach dem Bett. Es kostete nun 260 statt 550 Euro. Rechnerisch ein Rabatt von über 50 Prozent, mit dem das Unternehmen warb, obwohl sich der wirkliche Endpreis nur um 10 Euro bewegt hatte. Auf den Hinweis von Frau W. schaltete sich die Verbraucherzentrale Hessen ein. "Wir halten solche Preisschaukelei für irreführend und haben den Anbieter deshalb abgemahnt", sagt Kai-Oliver Kruske, Referent bei der Verbraucherzentrale. Der Händler hat sich verpflichtet, eine solche Praxis künftig zu unterlassen.

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