Positive Bilanz

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Gießen (pm). Fast vier Monaten waren Impflotsen im Auftrag des Landkreises Gießen im Einsatz. Jetzt endet das Projekt - zumindest auf Landkreisebene. Und die Bilanz liest sich durchweg positiv: Allein im ersten Monat buchte das Team etwa 1700 Impftermine und half vor allem älteren Menschen bei zahlreichen Anliegen zur Corona-Schutzimpfung weiter.

Der Landkreis hatte ein insgesamt über 60-köpfiges Team eingestellt und geschult. Zwischen dem 15. Januar und dem 30. März saß in jeder der 18 Kommunen sowie in der Kreisverwaltung eine Ansprechperson am Telefon. Nach dem 1. April - und zugleich mit sinkendem Bedarf nach dem Unterstützungsangebot - betreuten dann weniger Impflotsen mehrere Kommunen. Zum 30. April läuft nun das kreisweite Projekt aus.

Manche Kommunen führen Projekt fort

»Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten für ihre herausragende Leistung«, sagt Landrätin Anita Schneider. »Gerade in der Anfangszeit, als die Gruppe der Menschen über 80 Anspruch auf die Impfung hatte, waren viele froh, einen Gesprächspartner vor Ort zu haben - besonders dann, wenn niemand sonst bei der Online-Terminvereinbarung oder der Landes-Hotline weiterhelfen konnte.«

Das Team der Impflotsen setzte sich aus Studenten aus Gießen und jungen Menschen aus Marburg zusammen. Sie alle hatten sich Anfang des Jahres für den Unterstützungspool des Landkreises registriert und wurden anschließend vom Gesundheitsamt geschult.

Die ganze Zeit über seien die Reaktionen auf die Impflotsen durchweg positiv gewesen, sagt Schneider. Manche Rathäuser - wie etwa die Stadt Lich - führen das Projekt nun in Eigenregie weiter.

Impftermine können zudem weiterhin im Internet unter www.impfterminservice. hessen.de und über die Telefonnummern 06 11/50 59 28 88 und 11 61 17 vereinbart werden.

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