Chemisches Pulver

Polizei stellt in Flaschen giftige Chemikalien fest

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Am Mittwoch wurden in einem Waldstück zwischen Garbenteich und Dorf-Güll illegal entsorgte Flaschen mit chemischem Pulver gefunden. Die Polizei hat dieses nun untersucht.

In den 34 Glasflaschen, die ein Umweltfrevler einfach illegal in einem Waldstück zwischen

Garbenteich

und Dorf-Güll entsorgt hat, haben Spezialisten der

Polizei

teils giftige Substanzen nachgewiesen. In zwei etwa 385 Milliliter fassenden Flaschen befand sich Kaliumbromat, teilte Polizeisprecher Jörg Reinemer am Donnerstag mit. Dieses Kaliumsalz der Bromsäure ist nicht nur giftig – es schädigt unter anderem die Atemwege – sondern auch leicht brennbar. Da aber alle Flaschen unbeschädigt gewesen seien, war nichts von dieser und den anderen Substanzen ausgetreten, versicherte der Beamte. Die anderen festgestellten Stoffe konnte Reinemer noch nicht benennen. Sie seien aber weniger gefährlich als Kaliumbromat. Da die gefundenen Substanzen früher für die Entwicklung von Fotos nötig waren, glaubt der Polizist, dass möglicherweise jemand ein altes Fotolabor "entsorgt" hat. Von dem oder den Tätern fehlt noch jede Spur. Der Fund sorgte am Mittwoch für einen Feuerwehr-Großeinsatz. Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 06 41/70 06 25 55 bei der

Polizei

zu melden.  

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