Polizei kündigt verstärkte Kontrollen an

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Die Polizei kündigt verstärkte Kontrollen der Verkehrsteilnehmer zur Fastnachtszeit an. Gleichzeitig warnt sie vor den Folgen von Alkoholfahrten.

Die Polizei kündigt verstärkte Kontrollen der Verkehrsteilnehmer zur Fastnachtszeit an. Gleichzeitig warnt sie vor den Folgen von Alkoholfahrten.

Jedes Jahr zur Fastnachtszeit appelliert die Polizei an die Narren und Narrhalesen, das Auto stehen zu lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Taxi umzusteigen. Alternativ können die Narren auch einen "BOB" bestimmen, also jemanden der nüchtern bleibt und als Fahrer dafür sorgt, dass sowohl die Feiernden als auch die anderen Verkehrsteilnehmer sicher nach Hause kommen.

Wie jedes Jahr kündigt die Polizei wieder verstärkte Kontrollen zur Fastnachtszeit an und verweist auf die eigentlich bekannte Gefährlichkeit des Fahrens unter dem Einfluss alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel. Jedes Jahr stellen die tatsächlich durchgeführten Kontrollen leider auch ihre Notwendigkeit unter Beweis.

Ein tödlicher Unfall

Das belegen die hessenweiten Zahlen aus der verstärkten Kontrollzeit bis zum Aschermittwoch der Fastnachtszeit des vergangenen Jahres: 487 Straf- und Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Alkohol am Steuer, 226 Verfahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss,. 151 sichergestellte Führerscheine, 69 Unfälle unter Alkohol- und sieben unter Drogeneinfluss mit einem Toten und 30 Verletzten.

Die Polizei will weder Spielverderber noch Spaßbremse sein, aber feiern mit Alkohol- oder Drogenkonsum und Autofahren passt nicht zusammen, teilte Martin Ahlich, Sprecher des Polizeipräsidiums in Gießen mit. Die Kontrollen seien notwendig, es wird sie verstärkt vom heutigen Donnerstag bis zum 14. Februar geben. Wer als Fahrer keinen Alkohol trinke, komme sicher durch die Fastnachtszeit, riskiert Leben und Gesundheit weder für sich noch für andere Verkehrsteilnehmer und muss weder Führerscheinverlust noch sonstige zivil- oder strafrechtlichen Konsequenzen fürchten", sagt Polizeipräsident Bernd Paul. (Symbolfoto: Polizei)

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