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Haustein

Zukunft der katholischen Pfarreien im Landkreis

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Pohlheim (pm). Die Stelle der Dekanatsreferentin im katholischen Dekanat Gießen ist neu besetzt: Alexandra Haustein hat die Position nun inne. In St. Martin Pohlheim kennt man sie noch von ihrer Ausbildung zur Pastoralreferentin.

Haustein soll in ihrer neuen Aufgabe die haupt- und ehramtlich Mitarbeitenden unterstützen und vernetzen sowie ökumenische Kontakte pflegen. Dazu zählt auch die Vertretung der katholischen Kirche bei Veranstaltungen. Zudem wird sie den "Pastoralen Weg" leiten. Schon im Jahre 2021 soll der Weg so weit fortgeschritten sein, dass die drei Pfarreien, die im Dekanat Gießen gebildet werden sollen, feststehen.

Schon jetzt werden auch für die einzelnen Pfarrgemeinden St. Martin Pohlheim, Christkönig Linden und St. Josef Langgöns Einschränkungen im Pfarreienverbund "Am Limes" sichtbar. Die Gläubigen fragen sich, ob ihre Bedenken berücksichtigt werden und wohin der Weg führt.

Die Kolpingsfamilie von St. Martin Pohlheim hatte nun Haustein eingeladen, um über die Entwicklung und Erneuerung der Kirche im Bistum Mainz zu sprechen. Sie stand dabei zu grundlegenden Fragen Rede und Antwort.

Die Dekanatsreferentin erklärte, dass der "Pastorale Weg" das Ziel habe, die Kirche von morgen zu gestalten. Dabei müsse man auch Aspekte wie weniger Kirchenmitglieder, weniger pastorales Personal und weniger finanzielle Ressourcen berücksichtigen. Die Dekanate haben den Auftrag, ein pastorales Konzept in dieser Zeit zu erarbeiten, welches bis 2030 umgesetzt werden soll. Im Dekanat Gießen gibt es dazu eine Steuergruppe mit Untergruppen, beispielsweise zur Qualifizierung von Ehrenamt, Verwaltung und neuen Leitungsmodellen. Unterstützung bekommen die Gruppen dabei von zwei Beratern: Pfarrer Winfried Hommel und Ökumenereferentin Theologin Brigitte Görgen-Grether.

Haustein wird am Freitag, 18. Oktober, um 17 Uhr in der Kirche St. Thomas Morus Gießen in ihr Amt als Dekanatsreferentin offiziell eingeführt. (Foto: pm)

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