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Ziel: Bericht zur Akteneinsicht im Juli im Parlament

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Von: Stefan Schaal

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Pohlheim (srs). Der Akteneinsichtsausschuss, der die umstrittene Auftragsvergabe für das neue Pohlheimer Stadtlogo unter die Lupe nimmt, soll im Juli seine Arbeit abgeschlossen haben.

Auf dieses Ziel hat der Ausschussvorsitzende Lorenz Diehl (CDU) hingewiesen. Der Abschlussbericht soll im Pohlheimer Stadtparlament am 21. Juli verabschiedet werden.

Über einen Entwurf des Berichts soll in der nächsten Sitzung des Ausschusses am 27. Juni in der Volkshalle in Watzenborn-Steinberg diskutiert werden. CDU und Freie Wähler hatten die Einrichtung des Gremiums beantragt. Hintergrund ist, dass der Bürgermeister für die Erarbeitung des Logos und des gesamten neuen Designs offenbar hemdsärmelig und ohne Ausschreibung ein Büro beauftragt hat, das vor zwei Jahren auch seinen Wahlkampf unterstützt hatte. Geschäftsführerin ist Eva Saarbourg, die der SPD angehört und als Ortsvorsteherin in Watzenborn-Steinberg aktiv ist. Die Pohlheimer SPD hatte Ruck als Bürgermeisterkandidat nominiert. Das Parlament war bei der Auftragsvergabe für das Logo übergangen worden. Stattdessen tauchte es irgendwann in Veröffentlichungen der Stadt auf.

Am Montag nahmen die Ausschussmitglieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit eine Stunde lang Einblick in die Akten.

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