SPD will Stelle für Jugendarbeit

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Pohlheim (pm). Die Pohlheimer SPD will der Jugend in der Limesstadt mehr Mitspracherecht geben. Dazu soll ein Jugendparlament eingerichtet werden. Die dafür notwendigen Gelder will die SPD bei den nun laufenden Haushaltsberatungen beantragen.

»Jugend muss nicht nur versorgt und betreut werden, Jugend muss mitbestimmen«, sagt der stellvertretende Fraktionssprecher Klaus-Dieter Gimbel. Dabei könne die Stadt an eine frühere Praxis anschließen, »die leider eingeschlafen sei«.

Zudem plädieren die Pohl-heimer Genossen für einen ehrenamtlichen Jugendbeauftragten. Diese Person soll gleichsam als Ombudsmann für Jugendliche dienen. Auch Vereine, Kirchen oder Religionsgemeinschaften oder private Initiativen könnten sich an ihn wenden, damit dieser seinen Einfluss für deren Interessen in den städtischen Gremien geltend machen kann.

Die SPD hat mit dem zukünftigen Bürgermeister Andreas Ruck festgelegt, ein städtisches Jugendzentrum in Pohlheim aufzubauen. Dieses Jugendzentrum soll als Begegnungsstätte dienen. Dabei soll professionell ausgebildetes Personal eingestellt werden, das die Bedürfnisse der Jugendlichen aufgreifen, aber auch konkrete Aufgaben im Rahmen der offenen Jugendhilfe übernehmen kann. Dieses betrifft auch die aufsuchende Jugendarbeit bei jungen Menschen, die den Kontakt zu Teilen der Gesellschaft verloren haben.

Die SPD beantragt dafür finanzielle Mittel und die Schaffung zunächst einer Planstelle für das Jugendzentrum. »Jugend ist die Zukunft - dann muss sie uns auch etwas wert sein«, sagtew Prof. Dr. Ernst-Ulrich Huster, stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Als erstes soll der Magistrat beauftragt werden, geeignete Räumlichkeiten und Ausstattung für das Jugendzentrum zur Verfügung zu stellen.

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