Ein Schmuckstück: Das Wasserhaus "Hubertusstraße" von 1909 mit dem Brunnen vor dem Tor aus der Luft. FOTO: RGE
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Ein Schmuckstück: Das Wasserhaus "Hubertusstraße" von 1909 mit dem Brunnen vor dem Tor aus der Luft. FOTO: RGE

Wasserspeicher saniert

  • vonRoger Schmidt
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Pohlheim(rge). Auf ein aktives Jahr blickten die Mitglieder der Interessengemeinschaft (IG) zur Förderung der historischen Wasserhochbehälter im Gasthaus "Ludwigshöhe" in Watzenborn-Steinberg zurück. Dabei standen die Arbeitseinsätze bei den beiden alten Wasserhäusern in der Hubertusstraße und Am Trieb im Mittelpunkt.

Vor allem der älteste Wasserspeicher in der Hubertusstraße aus dem Jahr 1909 ist Dank dem Einsatz der Ehrenamt- lichen um den Vorsitzenden Wilken Gräf zu einem Schmuckstück geworden. Gräf erinnerte an die Sanierung der Außenmauern, den Aufbau des Brunnens und das neu verlegte Pflaster. Eine Bank steht zudem dort und lädt zum Verweilen ein.

Geschichte der Quellen

Sanierungsarbeiten gab es auch an dem unweit gelegenen Wasserhochbehälter, der nach einer Beschädigung der Treppe durch Vandalismus demnächst im Außenbereich wiederhergerichtet werden soll. Der Rückschnitt der Bepflanzung wurde bereits durchgeführt.

Die Innenarbeiten sollen zudem Schotterauffüllungen beinhalten, insbesondere damit das richtige Höhlenklima für die Fledermäuse entsteht.

Besucher konnten sich vor Ort bereits vom erfolgreichen Fortgang der Arbeiten durch die IG überzeugen, die erst im Jahr 2017 auf Initiative von Uwe Happel und Ulrich Kuhn gegründet worden war, informierte Gräf weiter. Und auch Wanderer nutzten bereits den Rundweg mit den Info-Tafeln über die Geschichte der Quellen und Wasserhäuser rund um Watzenborn-Steinberg.

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die 110-Jahr-Feier für das Wasserhaus "Hubertusstraße" allerdings in diesem Jahr nicht stattfinden, bedauerte der Vorsitzende. Er hofft nun auf 2021.

Bei den Wahlen wurde Gräf als Vorsitzender bestätigt, seine Stellvertreter sind Ulrich Kuhn und Uwe Happel, Rechner bleibt Reinhard Peter, Beisitzer sind Brigitte und Sepp Wolni, Jakob Ernst Kandel und Stefan Stumpf.

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