Eine Plane bedeckt den abgesenkten Gehweg.
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Eine Plane bedeckt den abgesenkten Gehweg.

Bauaufsicht vor Ort

Arbeitsunfall: Viele Fragen nach Wasserrohrbruch auf Baustelle in Pohlheim

  • vonStefan Schaal
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Die Bauaufsicht war nun vor Ort.

Die Bauaufsicht des Landkreises hat nach dem folgenreichen Waserrohrbruch an einer Baustelle am vergangenen Wochenende in Watzenborn-Steinberg den Ort des Vorfalls untersucht. Viele Fragen bleiben allerdings offen.

Noch immer sei unklar, ob der Rohrbruch die Ursache oder die Folge einer statischen Überforderung des Spundwandvorbaus an der Baugrube war, erklärt Dirk Wingender, Sprecher des Kreises. Die Frage, wer die Verantwortung für den Vorfall zu tragen hat, bleibt damit zunächst unbeantwortet.

Planungsbüro muss Konzept vorlegen

Das Wasserrohr war unter einem Gehweg neben der Baustelle gebrochen, der Bordstein hatte sich daraufhin um zehn Zentimeter abgesenkt. Die Spundwand, die die Baugrube vor einem Erdrutsch schützen soll, hatte sich um etwa 15 Zentimeter geneigt. Der Vorfall hatte einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Bei der Absicherung der Spundwand mit 1800 Tonnen Schotter und Steinerde hatte sich ein Bauarbeiter schwer verletzt.

Die Bauaufsicht hat das Planungsbüro, das die Baustelle koordiniert, inzwischen aufgefordert, ein Konzept für die weiteren Arbeiten vorzulegen. Das Konzept müsse zuvor allerdings von einem Prüfstatiker untersucht und bestätigt werden.

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