+
Instrumente aus aller Welt geben der Musik von "Mala Isbuschka" die besondere Note. FOTO: RGE

Traumhafte Reise durch ferne Klangwelten

  • schließen

Pohlheim(rge). Weltmusik im Zusammenspiel von Orient und Okzident stand am Sonntagnachmittag beim Konzert des Ensembles "Mala Isbuschka" in der Garbenteicher Kirche im Mittelpunkt. Dazu boten Lena Heinrich und Daria Khoroshilova, der gebürtige Garbenteicher Moritz Weissinger sowie Quartettgründer Markus Wach eine Reise in besondere Klangwelten - erfreulicherweise vor zahlreichen Besuchern. Das freute die Veranstalter von der evangelischen Kirchengemeinde besonders, welche die Musiker über Susann Balser-Hahn engagiert hatten.

Auf traditionellen Instrumenten - vom bekannten Akkordeon bis hin zur Rebec-Violine aus Andalusien oder der orientalischen Kurzhalslaute Oud - wurde man auf eine traumhafte Reise in den Balkan über Bulgarien in der Kombination nach Nord-Mazedonien und in den Kaukasus nach Armenien mit weiteren Stücken entführt.

Weltmusik in komplexer Vielfalt

Finnland als Zwischenstopp beim Singspiel aus dem Mittelalter kam ebenfalls zu Ehren. Markus Wachs tanzbare Eigenkomposition "Jason" passte sich ebenfalls in die Leichtigkeit der Musik ein, die Gefühle von weitgehend fremden Kulturen vor illuminierter Kulisse im Garbenteicher Kirchenbau weckte. Passend zum Veranstaltungsort waren auch aramäische Melodien zu hören, hat doch in Pohlheim eine große aramäische Gemeinde ihre neue Heimat gefunden. Dass nach 90 Konzertminuten als Zugabe das Stück "Ushag veg ruy" von der Isle of Man erklang, war ein Kontrast der die Vielfalt dieser Weltmusiken in den Interpretationen von "Mala Isbuschka" um so stärker demonstrierte. Beifall gab es reichlich.

Wer mehr hören will, hat dazu bald Gelegenheit: "Mala Isbuschka" gastiert am 13. März in der Anneröder Kirche. Die neue CD "Orient - Occident" wird am 19. März in Lich ("Traumstern") präsentiert.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare