Proteste gegen "Fuchswoche"

Tierschützer demonstrieren bei Garbenteich gegen Jäger

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An diesem Samstagnachmittag feiern die Mitglieder des Jagdvereins "Hubertus" an ihrem Schießstandgelände bei Garbenteich den Abschluss einer einwöchigen Fuchsjagd. Dabei werden sie auch auf Tierschützer treffen, die zu friedlichen Protesten aufgerufen haben.

An diesem Samstagnachmittag feiern die Mitglieder des Jagdvereins "Hubertus" an ihrem Schießstandgelände bei Garbenteich den Abschluss einer einwöchigen Fuchsjagd. Dabei werden sie auch auf Tierschützer treffen, die zu friedlichen Protesten aufgerufen haben.

Das "Aktionsbündnis Fuchs" hat eine Mahnwache angemeldet, auch der Verein TierfreundLich hat zu der Aktion am Rande des Privatgeländes des Jagdvereins aufgerufen. Die "Fuchswoche" sei eine "grausame Jagdtradition", kritisieren die Tierschützer. Mitte Februar seien viele weibliche Füchse trächtig. Die Jagd könne "noch Monate später für Hunger, Leid, Krankheit und Tod bei Füchsen verantwortlich sein".

Der Jagdverein "Hubertus" erklärt, man unterstütze mit der "Fuchswoche" das Veterinäramt und das Institut für Veterinärpathologie der Gießener Uni, erlegte Tiere könnten dort wissenschaftlich untersucht werden. Auf "Störungen" der Tierschützer sei man vorbereitet. Der Jagdverein ruft seine Mitglieder dazu auf, sich nicht provozieren zu lassen. "Zeigen Sie Präsenz mit Ihrer Anwesenheit für diese wichtige Bejagung zum Wohle unseres Niederwildes."

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