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Stellvertretender Schulleiter Thomas Krumbiegel und Schulleiterin Petra Brüll machen den symbolischen Spatenstich zum Baubeginn. FOTO: LANDKREIS GIESSEN/PM

Symbolischer Spatenstich trotz Corona

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Pohlheim(pm). Eigentlich wäre es ein feierlicher Anlass an der Adolf-Reichwein-Schule in Pohlheim geworden, doch dann kam die Corona-Krise dazwischen. Deshalb haben Schulleiterin Petra Brüll und der stellvertretende Schulleiter Thomas Krumbiegel das Zeichen für den Baubeginn des neuen Sportfeldes mit dem symbolischen Spatenstich allein gegeben. "Besondere Situationen brauchen kreative Lösungen", kommentiert Brüll - und lacht über diese ungewöhnliche Situation.

Die Schuldezernentin des Landkreises Gießen, Dr. Christiane Schmahl, erklärt: "Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie haben Bürgermeister Schöffmann, Frau Brüll und ich entschieden, den Pressetermin entfallen zu lassen."

Das gemeinsame Projekt des Landkreises und der Stadt Pohlheim soll nach derzeitigem Plan bis Mai 2020 realisiert werden, um die Bewegungsflächen für den Sportunterricht zu erweitern. Die Bauzeit hatte sich wegen eines Verdachts auf Schadstoffbelastung im Erdreich und der Kampfmittelsondierung sowie einem bestätigten Coronavirus-Fall in der Baufirma verschoben. Die Untersuchungen der Schadstoffbelastung sowie der Kampfmittelsondierungen blieben glücklicherweise ohne Befund.

Die gesamten Kosten belaufen sich voraussichtlich auf 260 000 Euro. Finanziert wird das Kleinsportfeld durch Mittel aus dem landkreiseigenen Fördertopf "Schaffung von Bewegungsmöglichkeiten auf Schulhöfen" und einem Zuschuss der Stadt Pohlheim in Höhe von 25 Prozent. "So ist es möglich, der Schule das gewünschte Sportfeld zu errichten", erklärt Schmahl. Der städtische Zuschuss ermöglichte es, die Mitbenutzung für den Vereinssport vertraglich zu fixieren.

Die Planung der Anlage erfolgte durch den Landschaftsarchitekten Wewel, ausführende Firma ist die Schmitt GmbH Sportstättenbau.

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