Kita-Diskussion

SPD-Fraktion nennt FW-Kritik »polemisch«

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Pohlheim (pm). Die SPD in Pohlheim weist die Kritik der Freien Wähler im Zusammenhang mit den Kita-Neubauplänen als »polemisch« zurück. Die FW-Fraktion hatte geschrieben, die Beendigung des Vorhabens Neubau einer Kita in der Kirchstraße sei eine gravierende Fehlentscheidung; in diesem Zusammenhang werde auf mehrere Millionen Euro Fördermittel verzichtet.

»Diese Aussage ist unzutreffend«, erklärt für die SPD deren Fraktionsvorsitzender Peter Alexander. Die Förderung von Kita-Plätzen sei nach Auskunft des Landkreises nicht an einen Standort gebunden. Das sei allen Pohlheimer Fraktionen bekannt und von Bürgermeister Ruck in der Stadtverordnetenversammlung mehrmals erklärt worden. Dies bedeute, Fördermittel könnten für alle zukünftig entstehenden Kita-Plätze abgerufen werden.

Auch die Aussage der FW, dass die »Arbeiten für den Neubau bereits in vollem Gange sein könnten«, sei »illusorisch und billige Polemik«. Denn, so die SPD, der planende Architekt habe in der Stadtverordnetenversammlung erklärt, dass ein Bauantrag der Stadt erst Ende Juni 2021 vorgelegt werden könne. Die Einleitung eines Baugenehmigungsverfahrens wäre frühestens im September möglich gewesen. Die Baugenehmigung hätte wegen dem mehrmonatigen Verfahren nicht vor Dezember 2021 vorgelegen. »Bei den großen Unwägbarkeiten (Hanglage) des Bauvorhabens wäre mit einer Baugenehmigung bei objektiver Betrachtung erst im Jahr 2022 zu rechnen gewesen«, schreibt Alexander.

Auch die Behauptung der Freien Wähler, in der Kita »Sonnenschein« würden »katastrophale Verhältnisse für Kinder und Erzieherinnen geduldet«, sei »an Polemik nicht mehr zu überbieten«, so die Sozialdemokraten. Die Kita stamme aus den Fünfzigerjahren und wurde nach den damals gültigen Richtlinien geplant und gebaut. In den Siebzigerjahren erfolgte eine Sanierung und Erweiterung.

In der Kita werde trotz der nicht mehr zeitaktuellen Raumverteilung im Erd- und Obergeschoss »von sehr engagierten Erziehern und Erzieherinnen pädagogisch gute und wertvolle Arbeit zum Wohle der Kinder geleistet«. Ein »Schlechtreden« von Seiten der FW sei vollkommen fehl am Platze.

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