»Generationenbrücke«

SPD fordert hauptamtliche Stelle

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Pohlheim (pm). Die Bewohner in Pohlheim werden immer älter. Man muss etwas tun, damit sie ihre Selbstständigkeit erhalten und sozial integriert bleiben. Deshalb schlägt die SPD die Errichtung einer »Generationenbrücke« vor.

Ältere helfen Jüngeren, vor allem Eltern mit kleinen Kindern, dafür unterstützen Jüngere Ältere bei der Bewältigung von Alltagsaufgaben. Da sei viel Ehrenamtlichkeit zu organisieren - von einem Hauptamtlichen, so wie seit Jahren in Linden. Doch der entsprechende Antrag der Sozialdemokraten sei in der Stadtverordnetenversammlung abgelehnt worden.

Außerdem setzen sich die Sozialdemokraten dafür ein, Ehrenamtliche als Wohnungsberater schulen zu lassen. »Manchmal bewirken schon kleine Tipps, dass Ältere in ihren Wohnungen bleiben können«, heißt es in der Pressemitteilung.

Wohnortnahe Kitas

Kinder und Jugend sind die Zukunft. »Aber was ist uns die Zukunft wert?«, fragt Angelika Bartosch. Die SPD fordere Kitas wohnortnah und in einer Größe, die pädagogisch und im Hinblick auf besondere Risiken (Beispiel Corona-Pandemie) sinnvoll sind. Der Antrag der SPD, in Steinberg eine Kita zu bauen, sei abgelehnt worden.

Jugendliche haben bislang in Pohlheim keinen Ort, wo sie sich mit Gleichaltrigen versammeln und gemeinsam etwas unternehmen können. Die SPD spricht sich für die Einrichtung eines Jugendzentrums unabhängig von Jugendräumen in den Stadtteilen aus. Auch diese Initiative sei bisher von der Parlamentsmehrheit abgelehnt worden.

Die Sozialdemokraten wollen eine Sozialpädagogin bzw. einen Sozialpädagogen einstellen. Aufgabe sei es, Kontakt zu Schulen, Vereinen, Kirchen und den Jugendlichen aufzunehmen. Bisher »fehlen solide Strukturen im Sozialen in Pohlheim«, so Klaus-Dieter Gimbel, stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

»Soziales Miteinander braucht das Zusammenspiel von hauptamtlicher Fachlichkeit und Koordination von ehrenamtlichem Engagement. Die Ablehnung von hauptamtlichen Stellen im Sozialbereich durch CDU und FW hat bewirkt, dass nichts geschehen ist«, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Alexander.

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