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Besuch bei einem Geigenbauer.

Es tut sich was in der Partnerstadt Zirc

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Pohlheim (rge). Die deutsch-ungarische Freundschaft zwischen Pohlheim und Zirc funktioniert. Mit sehr positiven Eindrücken kehrten Bürgermeister Udo Schöffmann und Mitglieder des DRK und der Freiwilligen Feuerwehr der Limes-Stadt nach vier Tagen Begegnungen mit den Menschen aus der ungarischen Partnerstadt zurück. Wie schon seit vielen Jahren hatten sie dabei auch wieder 1,5 Tonnen Hilfsgüter für Senioren und Kinder im Gepäck, denn noch immer ist Mangel und Armut gerade im ländlichen Raum oft erlebbar.

Trotzdem konnte Schöffmann beobachten, dass auch dort die Entwicklung der Infrastruktur weiter nach oben zeigt. Neue Häuser werden gebaut, Altes wird saniert und neue Straßen werden angelegt, gar ein neues Schwimmbad gebaut. Es tut sich was in Zirc. Und besonders die ungarische Gastfreundschaft erleben die Pohlheimer Helfer als unbeschreiblich herzlich.

Hilfe keine Einbahnstraße

Und so waren sie auch vom Zircer Bürgermeister Ottò Peter und den dortigen Helfern um Sozialamtsleiterin Katalin Fàrò sowie dem Partnervereinsvorsitzenden Gyöngyi Szeifert mit offenen Armen willkommen geheißen worden. "Die Hilfe ist keine Einbahnstraße", bestätigte auch DRK-Chef Jürgen Görig, denn das herzliche Zusammentreffen ist ihr Lohn für die viele ehrenamtliche Arbeit und die gerne gegebenen Spenden. Die große Politik spielt dabei keine Rolle.

Neben der Übergabe der Spenden und Gesprächen nutzte man die Zeit unter anderem zum Besuch eines ungarischen Geigenbauers und konnte seinem von ihm präsentierten neuen wertvollen Streichinstrument sogar einige Töne entlocken, informierte Görig. Harmonisch war auf jeden Fall dieser freundschaftliche Austausch zwischen den beiden Partnerstädten mit ihren Menschen, endete mit dem Versprechen, sich weiter zu besuchen und zu unterstützen.

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