+
Die Gemeinde verfolgt die Amtseinführung von Pfarrerin Jutta Martini. FOTO: RGE

Seelsorge im Mittelpunkt

  • schließen

Pohlheim(rge). "Der Wunsch der Grüninger Gemeinde hat sich mit der Wiederbesetzung der Pfarrstelle in Person von Pfarrerin Jutta Martini erfüllt", sagte die Dekanin des Dekanats Hungen, Barbara Alt. Sie freute sich über die zahlreichen Gäste in der evangelischen Kirche, die die neue Pfarrerin sehen wollten.

Am Sonntagmittag wurde in einem Festgottesdienst Martini öffentlich in ihr Amt eingeführt, dass sie offiziell bereits seit dem 1. Februar übernommen hatte. Sie begleitet damit je zur Hälfte die Stelle in Grüningen und in der Seelsorge in der Licher Klinik.

Alt sagte, dass mit dem "freudigen Anlass" nun eine "nicht einfache" Vakanz der Pfarrstelle beendet sei. Dank ging so besonders an Pfarrer Matthias Bubel, der aus dem benachbarten Holzheim die Vakanzvertretung mit "viel innerem Engagement" über 18 Monate übernommen hatte. Alt ging in der Vorstellung der neuen Pfarrerin auf ihre vielen Kirchenjahre sowie ihre zu Ende gehende Ära seit 1995 in Kirchberg I (Staufenberg/Mainzlar) ein. Nach 25 Jahren hätte Martini den Wunsch nach Veränderung geäußert und der Moment zum Wechsel war mit der offenen Stelle und Bewerbung gekommen. Der Landeskirche sei sie bereits seit ihrer Jugend verbunden. Martini selbst sehe sich als Seelsorgerin, hob die Dekanin heraus.

Mit Sendung und Segensworten gemeinsam von Dekanin Alt, Pfarrer Matthias Bubel, dem Grüninger Kirchenvorstand in Person von Martin Noack und Leonie Fay, sowie vom Vertreter der katholischen Klinikseelsorge Stephan Wach erfolgte die offizielle Einführung.

Dass Gleichnis vom "Arbeiten im Weinberg" aus dem Matthäusevangelium stellte Martini in ihrer ersten Predigt in den Mittelpunkt. Die Würde des Menschen sei universell für alle Menschen gültig, so die Botschaft. Für ihre neue Aufgabe in Grüningen wünschte sie sich eine "freundliche Offenheit" mit Freude auf gemeinsame Ziele in der Zusammenarbeit mit Kirchenvorstand und Gemeinde.

Neben der Dekanin waren Vertreter der benachbarten evangelischen und katholischen Kirchengemeinden sowie Bürgermeister Udo Schöffmann in den Gottesdienst gekommen, um der 56-Jährigen zu gratulieren. Zudem sprach Michael Knoll vom Dekanatssynodalvorstand Hungen.

Musikalisch umrahmt wurde mit klassischen Klängen von Sabrina Hölscher, Sven Kramer und Hermann Wilhelmi sowie Chormusik des Gesangverein Eintracht Adam Isheim unter Leitung Jens Kempgens.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare