"Warum ich Bürgermeister werden möchte? Ich will gestalten", sagt Andreas Ruck. FOTO: SRS

Bürgermeister-Kandidat Ruck im Interview

"Wo Pohlheim verbesserungswürdig ist? In der Kommunikation"

Andreas Ruck will Bürgermeister in Pohlheim werdden. Neun Fragen an den Herausforderer.

Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben?

Immer angepasst an die Situation. Immer eingestellt auf das Gegenüber.

Wie würden Sie den Charakter der Stadt Pohlheim beschreiben?

Offen, freundlich, herzlich und direkt.

Wie sieht bei Ihnen der typische Verlauf eines Tages aus?

Ich bin ein Arbeitstier. Es wird immer so aussehen, dass ich recht früh im Büro bin. Spätestens um 8 Uhr geht es los. Und dann arbeiten, arbeiten, arbeiten.

Haben Sie einen Zeitvertreib der Kategorie "ziemlich verrückt"?

Ja, ein Hobby: Modellbau. In meinem Keller habe ich dafür einen eigenen Arbeitsbereich eingerichtet. Eine Art Eisenbahnplatte ist dort aufgebaut. Darauf spielt sich aber alles ab außer Eisenbahn. Ich baue Landschaften, Autos. Es ist ein schönes Hobby zum Runterkommen, das zeitunabhängig ist und das ich auch mal für Jahre liegen lassen kann. Es entspannt mich, und man muss etwas mit den Fingern tun.

Was war Ihr größter politischer Fehler?

Dass ich mit der Politik zu spät angefangen habe - erst mit Mitte, Ende 20 in den 90er Jahren. Ich hätte schon mit 18 anfangen sollen.

Was schätzen Sie an Ihrem Gegenkandidaten?

Leider kann ich dazu nichts sagen. Wir haben uns noch nicht kennengelernt. Es hat sich leider noch nicht ergeben.

Was ist in Pohlheim besonders verbesserungswürdig?

Die Kommunikation auf jeden Fall. Zum Beispiel zwischen der Stadt auf der einen Seite und den Vereinen, Kirchen und Feuerwehren auf der anderen Seite. Wo kann der eine dem anderen helfen? Da ist ein großes Loch. Verbesserungswürdig ist Pohlheim auch bei vielen Kleinigkeiten. Zum Beispiel gibt es kleine Ecken in Baugebieten, die noch nicht fertiggestellt sind.

Mit wem würden Sie gerne für einen Tag tauschen?

Mit niemandem. Ich habe kein Vorbild.

Was wäre Ihre erste Amtshandlung als Bürgermeister?

Die Verwaltung kennenlernen, mit den Menschen reden, das ist das Wichtigste. Und natürlich die Pohlheimer weiter kennenlernen.

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