Und der Oscar geht an...

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"Hausen lässt die Wutz raus" wurde zum Finale angestimmt. Da lagen hinter den Besuchern bereits viele vergnügliche Stunden bei der Hausener TV-Elferratssitzung im restlos ausverkauften Bürgerhaus. Mittendrin stand nach Mitternacht neben dem zuvor nach 5x 11 Jahren aus der Bütt verabschiedeten TV-Urgestein Gerhard "Schambes" Reitz (wir berichteten in der Montagausgabe) und den anderen Fastnachtern noch ein weiterer altbekannter Hausener Karnevalist mit Walter Buchner im Rampenlicht. Das Potpourri beliebter Stimmungsschlager aus seiner Feder bildeten den krönenden Abschluss von fünf Stunden "filmreifem" Programm, die unter dem Motto "Hollywood und Oscarnacht – Hausen feiert Fastenacht" standen.

"Hausen lässt die Wutz raus" wurde zum Finale angestimmt. Da lagen hinter den Besuchern bereits viele vergnügliche Stunden bei der Hausener TV-Elferratssitzung im restlos ausverkauften Bürgerhaus. Mittendrin stand nach Mitternacht neben dem zuvor nach 5x 11 Jahren aus der Bütt verabschiedeten TV-Urgestein Gerhard "Schambes" Reitz (wir berichteten in der Montagausgabe) und den anderen Fastnachtern noch ein weiterer altbekannter Hausener Karnevalist mit Walter Buchner im Rampenlicht. Das Potpourri beliebter Stimmungsschlager aus seiner Feder bildeten den krönenden Abschluss von fünf Stunden "filmreifem" Programm, die unter dem Motto "Hollywood und Oscarnacht – Hausen feiert Fastenacht" standen.

Sitzungspräsidentin Pia Krämer führte als Regisseurin durch den Abend, der von spitzer Zunge in der Bütt über ungezählte Tanzbeine auf der Bühne bis hin zu Stimmungsmusik all das zu bieten hatte, was den Hausener Karneval ausmacht. Die erste Stimmungsrakete startete gleich zu Beginn nach dem Auftritt der beiden Tanzmariechen Johanna Holzhauer und Marlen Schwarz. Sie bereiteten den Weg für den erstmaligen Empfang für das Garbenteicher Prinzenpaar der benachbarten "Krobbe Gugger "mit Prinz Sven I. und Melanie I. und Hofstaat Ralf Statt in der Hausener Narrhalla.

"Dies Jahr ist halt alles anders in dieser Hausener Oscar-Nacht", bemerkte Krämer und nahm die Pohlheimer Ereignisse ins Visier. "Grüningen die Hauptstraße gesperrt, Garbenteich ebenfalls und wenn mir net aufpasse ist bald alles gesperrt. Fertig ist da nur bald der Grüninger Metzger." Outlet-Center, Mittelzentrum und Windrad waren weitere Stichpunkte, die sie sich in Richtung Stadtoberen notiert hatte. Die hörten mit Bürgermeister Udo Schöffmann und erstem Stadtrat Ewald Seidler aufmerksam lächelnd zu, bevor dann wieder Bewegung auf die Bühne kam.

Vom König im Affenstall

"Ich bin der König im Affenstall" wurde zum wilden Dschungelbuch-Tanz der TV-Minis musikalisch eingespielt. Und auch der "Offene Kanal" sendete mit Marcus Patt und Volker Vonderheidt wieder musikalische Störgeräusche in Richtung Dorfgeschehen. "Das gibt’s alles in Hausen" sangen sie und erinnerten dabei unter anderem an die Renovierung des Alten Rathauses. "Schneller als der Berliner Flughafen" war ihre Hoffnungsbotschaft. "Sommer, Sonne, Äppelwoi" sangen sie mit allen Karnevalisten mit Blick auf bessere Hessenwetterzeiten.

Geschlechterzwist mit viel Witz gab es danach vom "Selten fröhlichen Paar" mit Melanie Patt und Gerhard "Schambes" Reitz serviert. Bei den zwei Spaßteufelchen blieb in Rekordgeschwindigkeit von 0 auf 100 kein Auge trocken, wie auch bei der von ihm beschriebenen Badezimmerwaage der Holden.

"Da sind wir dabei, das ist prima" spielten die Spielleute aus Hausen, verstärkt durch die Musiker vom Spielmannszug Kesselbach anschließend Stimmungslieder auf. Passend zu Gold und Glimmer von Hollywood gab es den Auftritt der "Bond-Girls" der TV-Midis mit ihrem "Goldfinger"-Showtanz. Begnadete Männerkörper in Form von Batman, Joker & Co. setzten die TV-Maskulinchen mit dampfenden Batman-Mobil dagegen.

Aus dem Pott war wieder mal "Uschi Kasupke" alias Melanie Patt angereist und gab dem erwartungsfrohen Publikum als Dschungel-Queen wertvolle Spaßtipps rund um Schönheit und heimisches Liebesleben. "Nach drei Proseccos kam die Wallung" berichtete sie von Vibrationen im Flug zur Konferenz der Sexologen in Afrika. Überrascht war selbst Tarzan von so "viel Frau".

Die "TV-Linnchen" zeigten danach in glitzernden Gewändern als Showgirls, was in ihnen steckt. "Mit liegt das Ganze quer, drum halt ich keine Red’" zickte Gerhard "Schambes" Reitz noch einmal so richtig bei seinem letzten TV-Auftritt augenzwinkernd. Logisch, dass er nach 55 Jahren zum Finale in der Bütt noch einmal so richtig vom karnevalistischen Leder zog. Das alles war einen TV-Oscar wert.

Der "Offene Kanal" stimmte mit Unterstützung von Walter Buchner am Ende noch Klassiker mit "Hausen im Loch" und "Sieben Eier, sieben Wodka" an. Dann war nach Mitternacht mit dem Programm Schluss, aber noch lange nicht mit dem Feiern, denn mit der Band "Die lustigen Pfefferbeiser" ging es in die After-Show-Party der langen TV-Oscar-Nacht.

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