Neues Fahrkonzept

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Pohlheim (pm). Drei neue VW-Crafter in strahlendem Weiß konnten Vertreter dreier Wohnstätten der Lebenshilfe Gießen kürzlich in Empfang nehmen. Auf dem Gelände der Lebenshilfe-Geschäftsstelle in Garbenteich erfolgte die Übergabe durch Christian Koch und Niklas Weber vom Autohaus Michel sowie durch Jürgen Frank von der Firma GROSS, die für die spezifischen Umbauten der Transporter zuständig war.

"Diese Autos waren eine kleine Herausforderung - so kann man die zumindest nicht kaufen. Der Umbau hat uns allerdings auch große Freude bereitet", erklärte Jürgen Frank, der den Anwesenden die Besonderheiten der Neuwagen skizzierte. Besonders hervorzuheben ist das flexible Innenraumkonzept aus Einzelsitzen und Rollstuhlplätzen. So können insgesamt bis zu acht Fahrgäste transportiert werden. Im Fahrzeug sind maximal vier Rollstuhlplätze vorhanden, die nach dem neusten Sicherheitsstandard mit FutureSafe ausgestattet sind.

Da die Einzelsitze und Rollstühle auf einem Systemboden flexibel positioniert werden können ist, unter Beachtung der maximalen Personenzahl, eine freie Kombination von Rollstuhlplätzen und Einzelsitzen möglich. Das Verladen der Rollstühle erfolgt durch einen modernen Linear-Rollstuhllift im Heck, ferner ist unter der Schiebetür eine vollautomatische Trittstufe verbaut, die das Einsteigen erheblich erleichtert.

Die Crafter markierten den "Beginn des neuen operativen Fuhrparkkonzepts der Lebenshilfe Gießen", sagte René Neutzner, Prokurist der Lebenshilfe-Tochtergesellschaft proCasa. Die Besonderheit hieran: Fortan erhält die Lebenshilfe stets baugleiche Fahrzeuge, die beispielsweise über identische Klimaanlagen, Standheizungen, Rollstuhllifte oder Rückfahrkameras verfügen. Das von der Firma GROSS eingebaute flexible Innenraumkonzept sorgt dafür, dass jede Lebenshilfe-Einrichtung die Anzahl ihrer Sitz- oder Rollstuhlplätze selbst bestimmen kann. Die Fahrzeugsitze bleiben hierbei stets im Besitz der jeweiligen Wohnstätte oder Werkstatt, während die Autos selbst bei Bedarf ausgetauscht werden können. Hieraus resultiert unter anderem der Vorteil, dass festgelegte Kilometerzahlen der Autoleasingverträge zukünftig noch effektiver ausgeschöpft werden können, erläuterte René Neutzner.

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