Sonja Sternberger
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Sonja Sternberger

Neue Vikarin für zwei Gemeinden

  • vonRoger Schmidt
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Pohlheim(rge). Schöner hätte der Sonntag für die angehende Pfarrerin Sonja Sternberger nicht beginnen können. Nicht nur, dass ihre Einführung als Vikarin in Dorf-Güll und Holzheim mit Liedern von Isabell Achenbach (Gesang) und Christoph Kälberer (Orgel, Klavier) umrahmt wurde: Auch die hoffnungsfrohen Worte von Pfarrer Matthias Bubel trugen dazu bei, dass sie sich auf die nächsten 22 Monate in ihrer ersten kirchlichen Praxisaufgabe freuen dürfte.

Anlässlich ihrer Vorstellung und Einsegnung wurde an ihren bisherigen Lebensweg erinnert, der sie in Kinderjahren vom Rhein-Main-Gebiet mit ihren Eltern nach Weilburg führte. Schon früh träumte Sternberger davon, Pfarrerin zu werden. Ihre Eltern hielten das für eine Phase, aber inspiriert und motiviert durch ihren damaligen Pfarrer, den heutigen Weilburger Dekan Ulrich Reichhard, übernahm sie nach ihrer Konfirmation erste Aufgaben als Teamerin bei der Konfirmandenarbeit.

Nach dem Abitur studierte sie sechs Jahre in Marburg Theologie. "Ich habe auf das Vikariat hingefiebert", sagt sie im Blick zurück und freut sich nach der vielen Theorie auf die persönliche Begegnung mit den Menschen in ihrer seelsorgerischen Praxisarbeit. Sie wird nicht nur in den Gemeinden aktiv sein, sondern auch Zeit bei theologischen Seminaren in Herborn und im Schuldienst verbringen, die allesamt Teil ihrer Ausbildung sind. Für sie sei das Pfarramt mehr als ein Job, es sei eine Berufung, unterstrich sie. Willkommen geheißen wurde sie während der beiden Gottesdienste von den Kirchenvorstehern Werner Schöps (Dorf-Güll) und Herbert Jung (Holzheim). FOTO: RGE

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