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Sänger der Eintracht beim Vortrag während des Hüttenfests der Heimatvereinigung.

Mahnung vor "Gärten des Grauens"

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Pohlheim (rge). Von immer mehr "Gärten des Grauens" berichtete mahnend Pfarrer Frank Paulmann in seiner Predigt am Sonntag beim Hüttenfest in Hausen. Die um sich greifenden naturfeindlichen "Steinwüsten" um die Wohnhäuser verurteilte er beim Hüttengottesdienst unterhalb des Schiffenbergs mit Blick auf die Gefahr für die heimische Artenvielfalt.

Etwas "Chaos im Garten" seien für die Insekten, Pflanzen und Menschen überlebenswichtig, wie einst der von Gott eigens geschaffene Garten Eden, erinnerte er aus der Bibel. Dafür hatte der Gottesmann für die Gäste entsprechende Blumensaat für den heimischen Garten mitgebracht.

Der veranstaltende Hausener Ortsverein der Heimatvereinigung Schiffenberg freute sich über die zahlreichen Gäste. Für die musikalische Umrahmung sorgten der gemischte Chor des Gesangverein Eintracht unter Leitung von Volker Purdak, die unter anderem Cohens "Hallelujah" intonierten.

Ortsvereinsvorsitzende Irmtraud Wüst freute sich, dass eine neue Schaukel rechtzeitig vor dem Fest für die Kinder installiert werden konnte. Mit Bedauern stellte sie die Zerstörungen in und rund um die Hütte der letzten Monate heraus, die allerdings nach Kontrolleinsätzen der Freiwilligen Polizeihelfer glücklicherweise nicht mehr beobachtet worden seien.

Zur Stärkung der Gäste gab es Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen rund um die Hütte. Gäste waren auch aus den angrenzenden Ortsteilen gekommen. (Foto: rge)

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