"Wo ist die Zeit geblieben?": Die ehemalige Leiterin Ulrike Grünfelder und ihre Nachfolgerin Gudrun Pucher sehen sich die Fotoausstellung "30 Jahre Kita Kunterbunt" an. FOTO: RGE
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"Wo ist die Zeit geblieben?": Die ehemalige Leiterin Ulrike Grünfelder und ihre Nachfolgerin Gudrun Pucher sehen sich die Fotoausstellung "30 Jahre Kita Kunterbunt" an. FOTO: RGE

"Kunterbunte" Zeit

  • vonRoger Schmidt
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Pohlheim(rge). Spielende, malende und bastelnde Kinder mit ihren Mamas und Papas sowie in glücklichen Erinnerungen schwelgende Eltern mit ihren inzwischen erwachsenen Kindern waren am Samstagnachmittag neben weiteren Gästen in der städtischen Kindertageseinrichtung Kunterbunt in Dorf-Güll anzutreffen. Dort hatte man aus Anlass "30 Jahre Kunterbunt" zum Tag der offenen Tür geladen.

Verständnisvolle Eltern erwünscht

Das Angebot wurde zahlreich genutzt, um einmal die Räume in den drei Gebäudeteilen zu besichtigen, in deren zentralen Mittelpunkt auf dem Freigelände viel Platz zum Spielen besteht. Dementsprechend freute sich die heutige Leiterin Gudrun Pucher mit ihren Kolleginnen, dass die erste Leiterin des Dorf-Güller Kindergartens, Ulrike Grünfelder, zum Gratulieren gekommen war. Grünfelder, die heute den Kindergarten in Holzheim führt, erinnerte sich noch an ihre Jahre seit 1989 bis 1998 in Dorf-Güll. Pucher, die ebenfalls seit der Gründung als Erzieherin dabei ist, wurde 2015 mit der Leitung betraut. Eine "großartige Zeit" sei der Besuch in jungen Jahren ihres Sohnes bei Kunterbunt gewesen, bestätigten Sven und Simone van Slobbe. Sie waren damals eigens von Grüningen nach Dorf-Güll gewechselt. Auch andere Ehemalige bestätigten ihre schöne Zeit in der Kita Kunterbunt. Mit einer Bilderausstellung wurden ebenfalls Erinnerungen geweckt, und so gab es bei Kaffee und Kuchen viel zu erzählen.

Mittlerweile hat sich vieles verändert, auch die Jüngsten der U3-Krabbelgruppe können den Kindergarten besuchen. 30 Kinder nutzen zudem die Möglichkeit zum Mittagessen. Die Frage, was sich die heutigen Erzieherinnen für die Einrichtung wünschen, wurde mit "verständnisvollen Eltern" ohne Überlegung schnell beantwortet. Betont wurde dabei allerdings, dass die Zusammenarbeit mit den Müttern, Vätern und dem Elternbeirat sehr gut sei.

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