Kampf der Überalterung

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Auf der Jahreshauptversammlung des Pohlheimer Fördervereins der Diakoniestation Fernwald-Pohlheim stellte sich neben der neuen Pflegedienstleiterin Patrycja Danneberg auch das stationäre "Asklepios Haus Samaria Hospiz" mit seinen Einrichtungen in Gießen vor.

Auf der Jahreshauptversammlung des Pohlheimer Fördervereins der Diakoniestation Fernwald-Pohlheim stellte sich neben der neuen Pflegedienstleiterin Patrycja Danneberg auch das stationäre "Asklepios Haus Samaria Hospiz" mit seinen Einrichtungen in Gießen vor.

Samaria-Pflegedienstleiter Peter Weisner erläuterte die Betreuung von Schwerkranken und sterbenden Menschen in den zehn Gästezimmern. Der Vorsitzende des Fördervereins, Karl-Heinz Heller, berichtete über die Aktivitäten des zurückliegenden Jahres, in dem das Hauptthema Mitglieder-Akquise war. Aufgrund der Überalterung sinken die Mitgliederzahlen, daher ist dies ein zentrales Thema. Hervorgehoben wurden zudem großzügige Spenden über die Jahre an den Förderverein, wie durch die Sänger der Modern Voices vom Gesangverein Germania Watzenborn-Steinberg und dank einiger Einzelspenden von Unternehmen und Mitgliedern.

Aktuell zählt der Förderverein 578 Mitglieder, bei 14 Eintritten und 32 Austritten. Die Mitglieder bedauern mehrere Sterbefälle innerhalb des Vereins. Die Prüfer Hans-Willi Reitz und Roger Schmidt attestierten Rechner Hans Reitz eine einwandfreie Kassenführung, danach folgte die Entlastung. Heller appellierte an die Pohlheimer, die Diakoniestation über den Förderverein mit einer Mitgliedschaft zu unterstützen.

Zwölf Euro beträgt der Jahresbeitrag im gemeinnützigen Verein. 48 Mitarbeiter, darunter eine hohe Quote examinierte Fachkräfte in der Pflege, zählt die Diakoniestation, informierte die Pflegedienstleiterin Danneberg. Die Bürokratie im Gesundheitswesen binde immer mehr Zeit. Auch gutes Personal zu finden sei aktuell schwierig.

Nächste Veranstaltung

Als nächste Veranstaltung des Fördervereins kündigte Heller einen gemeinsamen Nachmittag in der Volkshalle in Watzenborn-Steinberg bei Kaffee und Kuchen am Dienstag, dem 11. Dezember, an. Eingeladen sind alle von der Diakoniestation betreuten Menschen sowie die Mitarbeiter. (Foto: rge)

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