Feuerwerk zum Abschluss der zehnjährigen Jubiläumswiesn.
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Feuerwerk zum Abschluss der zehnjährigen Jubiläumswiesn.

Wiesnfest

Das war die Jubiläumswiesn

  • vonKatharina Ganz
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In Pohlheim hat das zehntägige Wiesnfest seinen Abschluss gefunden. Keine Geringeren als die Trenkwalder mischten das Publikum im großen Festzelt noch einmal richtig auf.

Nach zehn Tagen hat das Volksfest auf der Pohlheimer Mockswiese am Sonntagabend seinen krönenden Abschluss gefunden. Höhepunkt der großen Geburtstagsparty zum Zehnjährigen war das imposante Höhenfeuerwerk, das nach Einbruch der Dunkelheit vor dem Festzelt auf der Mockswiese den Himmel erstrahlen ließ. Damit bedankten sich Veranstalter und Sponsoren bei den Pohlheimern, die die vergangenen zehn Tage zu einem rauschenden Fest machten. "Das Fest lebt von und mit den Menschen. Nicht nur die Besucher auf der Jubiläumswiesn, sondern auch die Anwohner sollten einen schönen Abschluss erleben, deshalb wurde das Feuerwerk von der Privatbrauerei Licher geplant", unterstrich Wiesnwirt Carsten Prill.

Beste Stimmung im Festzelt

Seit dem Vormittag wurde im Festzelt und Biergarten nocheinmal kräftig gefeiert. "Wenn wir in unserer Heimat, in Tirol erzählen, dass wir nach Pohlheim fahren, wo Tausende in bayerischen Trachten feiern – das glaubt uns dort keine Sau. Aber es stimmt!", stellte Hubert "Hubsi" Trenkwalder fest. Gemeinsam mit den Trenkwaldern sorgte er neben den Blechblos’n, Dorfrockern und der Münchner Zweitracht  im Festzelt ein letztes Mal in diesem Jahr für beste Stimmung.

Neben ihren eigenen Hits, wie ihrem neuesten Song "So samma", spielten sie auch weitere Stimmungskracher, wie Westernhagens "Es geht mir gut" oder Peter Maffays "Wahnsinn". Auf den Bänken und in den Boxen wurde lauthals mitgesungen und -geschunkelt. Auch wenn sich in den Mittagsstunden noch nicht ganz Pohlheim wieder auf den Beinen zeigte.

"Besonders tolle Gäste"

Dennoch: "Für den Abschlusstag ist heute richtig viel los. Dieses Jahr hat die Stimmung wieder gepasst", resümierte Wiesnkellnerin Daniela Heel. An ihrem zehnten Einsatztag hatte sie immer noch ein Lächeln auf den Lippen: "Es waren besonders tolle Gäste in den Boxen." Auch das Trinkgeld sei bei der Jubiläumsausgabe großzügiger gewesen als in den Jahren zuvor. Die erfahrene Wiesnkellnerin, die in ganz Deutschland auf Veranstaltungen dieser Art arbeitet, konnte in Pohlheim sogar noch etwas dazulernen: Die Höhner, die am 30. April aufgetreten waren, sind der Allgäuerin bis dahin völlig unbekannt gewesen. "Ich hatte noch nie von ihnen gehört, aber es hat mir gefallen", sagte sie. Auch ihr Kollege Patrick Streun kannte die Kölner nicht. Er war zum vierten Mal auf der Mockswiese im Einsatz. Am Abend ging er mit einem lachenden und einem weinenden Auge in seinen wohlverdienten Feierabend. "Einerseits bin ich wehmütig, dass das Fest jetzt vorüber ist. Körperlich war es aber doch sehr anstrengend", hielt er fest.

Abbau dauert zwei Wochen

Zum Abend leerte sich das Zelt, die restlichen Besucher wurden ab 18 Uhr im Biergarten von FFH-Moderator Daniel Fischer unterhalten. Im gleichen Moment klappten im Zelt die Tische und Stühle zusammen. Der Abbau wird nun gut zwei Wochen dauern. Danach kehrt wieder Ruhe ein in Watzenborn-Steinberg, ehe es im kommenden Jahr vom 26. April bis 5. Mai wieder heißt: "O’zapft is!"

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