Jahresbilanz für 2019 fertig

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Pohlheim(pm). Die Finanzabteilung der Limesstadt konnte dem Magistrat den Jahresabschluss 2019 noch vor dem Stichtag 30. April zur Beschlussfassung vorlegen, sodass einer pünktlichen Abgabe bei der Revision des Landkreises nichts entgegensteht.

"Durch die Aufstockung der Finanzabteilung um einen Steuer- und Bilanzfachmann sparen wir hohe externe Kosten und können die Aufstellungsfristen einhalten", stellte Bürgermeister Udo Schöffmann zufrieden fest.

Auch die Zahlen stimmen ihn als Kämmerer positiv. So konnte die Bilanzsumme auf über 78 Millionen Euro gesteigert werden. Das Anlagevermögen blieb mit fast 68 Millionen Euro nahezu konstant. Pohlheim habe in Höhe der Abschreibungen auch wieder investiert, so der Bürgermeister.

Gleichzeitig konnte das Eigenkapital um fast 3 Millionen auf über 53 Millionen Euro aufgestockt werden. Schöffmann: "Einsparungen auf der Ausgabenseite, bei gleichzeitiger guten Entwicklung von Gewerbesteuer und dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer versetzen uns in die Lage, unsere Rücklagen um rund 2 Millionen Euro zu stärken." Pohlheim sei neben Langgöns die einzige Kommune im Landkreis Gießen, die ihre Bürger mit dem niedrigsten Grundsteuerhebesatz B von nur 300 Prozent belaste.

Prioritäten setzen

"Diese positiven Entwicklungen sichern uns die Handlungsfreiheit, die nötigen Investitionen in unsere Infrastruktur auch in Zukunft zu tätigen und Pohlheim weiter zu entwickeln." Besonders vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Krise und den damit verbundenen Mindereinnahmen zum Beispiel bei der Gewerbesteuer gebe das "solide Haushalten" der vergangenen Jahre nun Handlungsmöglichkeiten, die andere Kommunen vielleicht nicht haben, sagte Schöffmann. "Wir werden sicherlich in diesem Jahr durch Corona bedingt Prioritäten setzen und nicht alle Maßnahmen wie geplant umsetzen können. An vorderster Stelle, steht weiterhin die Sicherstellung der Kinderbetreuung mit ausreichenden Plätzen und der dazugehörigen Infrastruktur", so der Bürgermeister.

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