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Die Chöre singen beim musikalischen Mondflug vor beeindruckender Kulisse.

Intergalaktische Punktlandung

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Pohlheim (rge). "Völlig losgelöst" schwebte das Chor-Raumschiff der "Modern Voices" unter Leitung von Captain Andreas Stein gleich zu Beginn mit Major Tom und Crew mit ihren Melodien in der Limeshallen-Galaxis ein. Der gemischte Chor des Watzenborn-Steinberger Gesangverein Germania hatte Chor- und Tanzfreunde nach Grüningen eingeladen - und viele teilweise auch als Aliens kostümierte Gäste waren gekommen, um zusammen beim thematischen Konzertabend unter dem Motto "Fly Me to the Moon" im Universum der "Singenden Stadt" Pohlheim "50 Jahre Mondlandung" mitzufeiern. So war die Limeshalle mit Gästen, Sängerinnen und Sängern bis auf den letzten Platz gefüllt.

Mondlandefähre im Maßstab 1:2

Was die Modern Voices für ihre Gäste und als gelungene Hommage an die erste Landung durch die Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin im Jahr 1969 auf dem Erdtrabanten vorbereitet hatten, konnte sich sehen und hören lassen. Durch das Foyer kam man durch eine glitzernde Raumschleuse in das Limeshallen-Mutterschiff. Alles passte in der Deko bis hin zu den kleinen Raumschiffen auf den Tischen. "Skyfall" aus der gleichnamigen Bond-Familie war dann ein weiteres musikalisches Bonbon zu Beginn des fantastischen Mondflugs mit viel Musik und Tanz, den Britta Hansmann und Heinz-Ulrich Dewald sowie Karl-Heinz Sommer in ihrer Moderation ankündigten. "Moon River" war danach vor der eindrucksvollen Mondlandefähre im Maßstab 1:2 auf der Bühne vom Harmonie-Chor "Orea Foni" aus Watzenborn-Steinberg mit Theres Rinderknecht zu hören. Ungezählte Stunden Arbeit hatten Ralf Sommer mit Helferinnen und Helfern der Modern Voices in das große Pappmodell investiert.

Aus den 60ern, als das Schwarz-Weiß-Fernsehen noch überall präsent war, kam von der TV-Serie "Raumpatrouille Orion" auch deren damaliger Tanz zu Ehren - von den Modern Voice-Damen von "Galactica" perfekt kopiert. "Moonlight Shadow" und "Sternenhimmel" waren zwei der Lieder, die "Offbeat" aus Grüningen mit ihrem Leiter Jens Kempkens danach thematisch passend aufführten, bevor dann Michael Jacksons "Moon Walk" bei "Billi Jean" von Sebastian Schwarzkopf zu erleben war. "Denn immer wieder geht die Sonne auf" wusste ProChoLi aus Leihgestern mit Werner Jung am Taktstock, und auch Rammsteins "Engel" wurden durch die Liederblüte Garbenteich mit Dirigent Philipp Langstroff lebendig.

"Let the sunshine in" sangen die Modern Voices mit dem ganzen Saal zur Pause, bevor danach mit "Oh happy Day" der zweite Teil durch die Germania Harbach mit Olga Hasse am Taktstock eingeläutet wurde. "Men in Black" wurde von den "Ladies of Tap" gerappt und gesteppt; vom folgenden Kirchgönser Chor "Let it shine" mit Dirigentin Theresa Heinz unter anderem das Spiritual "This little Light of mine" gesungen. Das Finale war noch einmal dem Gastgeberchor vorbehalten, der den Titelsong des Konzertes "Fly Me to the Moon" unter begeistertem Applaus interpretierte. Stimmungsraketen starteten an diesem Abend jede Menge für die Chöre, Tanzgruppen und Solisten. Danach genoss man bei der After-Show-Party in der "Moon Light Bar" noch einen oder mehrere intergalaktische Drinks als irdischen Abschluss und freute sich gemeinsam über diesen schönen Konzertabend der Modern Voices mit ihren Gästen.

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