Heimatvereinigung hat neue Vorsitzende

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Eine gute Nachricht von der Hauptvereinigung der Heimatvereinigung Schiffenberg: Die Vakanz in den Positionen an der Vereinsspitze ist beendet. In der Jahreshauptversammlung am Sonntag im großen Saal des Klosters Schiffenberg wurde die Stadträtin der Universitätsstadt Gießen, Astrid Eibelshäuser, als neue erste Vorsitzende gewählt. Ihr zur Seite steht als geschäftsführende Vorsitzende und Schriftführerin Monika Keßler aus Pohlheim.

Eine gute Nachricht von der Hauptvereinigung der Heimatvereinigung Schiffenberg: Die Vakanz in den Positionen an der Vereinsspitze ist beendet. In der Jahreshauptversammlung am Sonntag im großen Saal des Klosters Schiffenberg wurde die Stadträtin der Universitätsstadt Gießen, Astrid Eibelshäuser, als neue erste Vorsitzende gewählt. Ihr zur Seite steht als geschäftsführende Vorsitzende und Schriftführerin Monika Keßler aus Pohlheim.

Nach dem Rücktritt des vorherigen Vorsitzenden Reinhard Kaufmann vor über zwei Jahren, führte der bisherige Stellvertreter Klaus-Dieter Schardt die Amtsgeschäfte kommissarisch. Der Hauptvereinigung gehören, nach der Auflösung des Ortsvereins Kleinlinden und dem Austritt von Leihgestern, noch die beiden Pohlheimer Ortsvereine in Hausen und Watzenborn-Steinberg mit insgesamt 487 Mitgliedern an.

Klaus-Dieter Schardt betonte, dass die Hauptvereinigung sich wieder auf einem guten Weg befinde. Er informierte, dass der Ortsverein Kleinlinden die Tätigkeit aufgrund der Altersstruktur eingestellt habe. Leihgestern trat aus und gründete einen eigenen Heimatverein.

Für die Hauptvereinigung bedeuten die Veränderungen in der Gesellschaft und in der Vereinswelt sich neu und attraktiv aufzustellen, sagte Schardt. Daher wurde sich bereits im letzten Jahr in einer Satzungsänderung für Einzelmitgliedschaften geöffnet. Als Jahresbeitrag wurden fünf Euro festgelegt und erste neue Mitglieder begrüßt. Im letzten Jahr wurde unter anderem die gemeinsame Adventsfeier auf dem Schiffenberg gefeiert. Beherrschendes Thema war allerdings die Suche nach einem neuen geschäftsführenden Vorstand, sagte Schardt. Dank ging an seinen Kollegen, den nicht mehr zur Wahl stehenden Geschäftsführer Gernot Rödl.

Aus ihren Ortsvereinen berichteten die beiden Vorsitzenden Irmtraud Wüst (Hausen, 214 Mitglieder) und Prof. Dr. Georg Erhardt (Watzenborn-Steinberg, 273 Mitglieder) ausführlich. Im Kassenbericht konnte Klaus-Dieter Schardt, für den im letzten Jahr verstorbenen Rechner Werner Uhmann, von einer guten Kassenlage berichten.

Eibelshäuser kündigte die Wiederöffnung der Basilika für Besichtigungen ab Karfreitag an. Öffnungszeiten seien an Wochenenden und Feiertagen geplant. Ende Mai werde zudem voraussichtlich die Basilika-Verglasung fertig sein, kündigte Eibelshäuser aufgrund der Komplexität der Konstruktion vorsichtig optimistisch an.

Investieren will die Stadträtin mehr in die Öffentlichkeitsarbeit. Ein kleines Informationszentrum mit regelmäßigen Öffnungszeiten soll so auf dem Schiffenberg entstehen, eine neues Info-Blatt zur Geschichte und dem Sanierungsprozesses vom Schiffenberg veröffentlicht werden, erläuterte sie. Arbeiten stehen zudem demnächst am Südhang des Klosterberges an. Hier werde allerdings zunächst ein Gutachten erstellt. Dabei gehe man der Frage nach, in welchen Zustand sich Terrasse und Hang überhaupt befinden. Dessen Ergebnis sei dann die Grundlage für weitere Beratungen. Bei den Trockenmauern des Klosters bestehe ebenfalls Sanierungsbedarf.

Holzturm wird repariert

Bei den weiteren Wahlen wurden neben Eibelshäuser und Keßler als Rechner Lothar Petersdorf und Beisitzer Renate Becker, Klaus-Dieter Gimbel, Klaus-Dieter Schardt und Prof. Dr. Wilhelm Schoner allesamt einstimmig gewählt. Neue Kassenprüfer sind Birgit Kolmer und Bernhard Happel.

Am Ende blieb der Hinweis von Werner Becker auf die schadhafte Holz-Balustrade am vereinseigenen Limesturm. Das heutige weithin sichtbare Wahrzeichen wurde vor 52 Jahren am UNESCO-Weltkulturerbe am Limes auf den Höhen zwischen Grüningen und Watzenborn-Steinberg errichtet. In Kürze will man die Schäden vor Ort begutachten und dann fachkundig beheben lassen, vereinbarte man in der Versammlung. (Foto: rge)

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