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Der Hausener und das Büfett für Waschbären

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Es gibt Dinge, die sind einfach nur unnötig. Der Hausener Hans-Joachim Lohrey hat hierfür ein unrühmliches Beispiel: Der Müllfrevel rund um das Bürgerhaus. Dort hatten wohl nicht nur einer, sondern gleich mehrere Zeitgenossen ihren Abfall illegal entsorgt.

Zum einen stieß Lohrey auf eine größere Menge Essensreste, die vermutlich von einer Festgesellschaft stammen: Ordentlich gepellte Kartoffeln und gesäubertes Gemüse liegt hier herum. Dieses "Büfett" am Parkplatzrand dürfte auch die heimische Ratten- und Waschbärenpopulation sehr freuen.

Direkt neben der Schutzhütte der Boulebahn bei der Jahneiche hat jemand seinen Spielzeugmüll entsorgt. Vandalen haben hier gleichzeitig die Ruhebänke beschädigt. Und direkt neben den Glasmüllcontainern fand Lohrey dann noch jede Menge Altpapier in Form von Büchern, Heften und historischen Bierdeckeln. Dazwischen lag Kleidung, eine alte Kaffeemaschine und ein Kinderwagen.

Lohrey informierte die Stadtverwaltung. Deren Mitarbeiter kannten den Weg bereits gut - schließlich war erst kurz zuvor ein Team des Bauhofs vor Ort gewesen, um hier aufzuräumen.

Lohrey bittet nun alle Bürger, die Augen offen zu halten, um die Müllfrevler zu finden - schließlich müssen alle Pohlheimer über ihre Steuergelder die Kosten für die Entsorgung des Abfalls mittragen, nur weil ein paar zu faul sind, ihn ordentlich zu entsorgen. Das Geld kann man woanders wirklich besser gebrauchen, etwa für die Kindertagesstätten. (rge/Foto: rge)

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