Gute Sitten beachten

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Reiner Leidich, Vorsitzender der Pohlheimer CDU, fordert auf der Zielgerade des Bürgerentscheids zu einem fairen Wahlkampf auf. Dieser werde leider derzeit eher geschmackloser und schriller. "Manche lassen dabei die guten Sitten außer Acht und agieren – nach der Ansicht anderer – geschmacklos", schreibt Leidich.

Reiner Leidich, Vorsitzender der Pohlheimer CDU, fordert auf der Zielgerade des Bürgerentscheids zu einem fairen Wahlkampf auf. Dieser werde leider derzeit eher geschmackloser und schriller. "Manche lassen dabei die guten Sitten außer Acht und agieren – nach der Ansicht anderer – geschmacklos", schreibt Leidich.

Konkret kritisiert der CDU-Mann in seiner Pressemitteilung die Todesanzeige für den Acker, welche die "Power Bauern" in den "Pohlheimer Nachrichten" geschaltet hatten. "Die vermeintlichen Hinterbliebenen des ›todgeweihten Ackers‹ wollten offensichtlich mit ihrer geschmacklosen Gestaltung alle Jasager aufrütteln." Gleichzeitig zollt Leidich ihnen aber dafür Respekt, dass sie ihre Namen nennen und "mit offenem Visier" kämpfen. "Zu oft wurde in der Vergangenheit mit anonymem Unsinn versucht, Stimmung zu machen."

Hingegen seien die "regelmäßigen Entgleisungen, besonders des BI-Vorsitzenden, der mit Rundumschlägen und Giftspritzen in Richtung Bürgermeister, CDU und FW um Wählergunst bemüht ist", unerträglich. Es mache wenig Sinn, auf jede Unverschämtheit eine Antwort geben zu wollen. Leidich sei dankbar, wenn es am 19. August heißt: "Die Wahllokale sind geschlossen. Die Bürger haben entschieden."

Zumal Leidich kaum erwartet, dass durch die zahlreichen Provokationen und Störmanöver in den Pro- und Kontra-Lagern noch jemand umgestimmt werden würde. "Muss man mit Geschmacklosigkeiten auf Stimmenfang gehen? Muss man die Bürger in mündige und unmündige, in vernünftige und unvernünftige einteilen?", schreibt er. "Alle diese Fragen lassen sich mit einem klaren Nein beantworten."

Abschließend ruft er erneut dazu auf, das Ergebnis des Bürgervotums zu akzeptieren. Als CDU-Vorsitzender bleibe er aber bei der Empfehlung zum Nein: "Wer Nein im Stimmzettel ankreuzt, will Pohlheim auf Grundlage des parlamentarischen Mehrheitsbeschlusses weiter voranbringen."

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