Irmtraut und Andreas Heinemann sind seit fünf Jahrzehnten verheiratet. FOTO: BF
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Irmtraut und Andreas Heinemann sind seit fünf Jahrzehnten verheiratet. FOTO: BF

Goldhochzeit im Hause Heinemann

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Pohlheim(bf). Goldene Hochzeit feierten nun Andreas und Irmtraut Heinemann geb. Bohn in Holzheim. Kennen und lieben gelernt hatten sich die am 9. August 1947 in Seeheim/Jugenheim geborene Jubilarin und ihr am 22. Juni 1947 in Marienberg (jetzt Bad Marienberg) geborener Ehemann 1969 im damaligen Kreiskrankenhaus in Lich. Sie arbeitete dort als Krankenschwester, er war dort von 1968 bis 1993 als Leitender Medizinisch-technischer Assistent der Röntgenabteilung tätig. Zu den Nachkommen des Paares zähen fünf Kinder, sieben Enkel und zwei Urenkel.

Der Jubilar ist mit seinen drei Geschwistern in einem gläubigen Elternhaus in Watzenborn-Steinberg aufgewachsen. Dort hatten seine Eltern ein Textilgeschäft, in dem er gerne half und die Buchführung machte. Doch anstatt zum Kaufmann ließ er sich in Gießen zum MTA ausbilden und arbeitete zwei Jahre als MTA im Strahlenbunker der Röntgenklinik der Uni Gießen, bevor er nach Lich wechselte. Weitere Stationen folgten.

Seit 1967 gehört der Jubilar der CDU an. Er war im Kreisvorstand Gießen und Spitzen- kandidat bei den Kommunalwahlen 2008 in Woltersdorf. In Pohlheim war er von 1977 bis 1979 Stadtverordneter. Heinemann ist Gründungsmitglied der Evangelischen Sozial-station Pohlheim und des Fördervereins der Sozialstation Pohlheim; er gehörte 13 Jahre dem Vorstand an (die ersten sieben Jahre als Vorsitzender).

Bundesweit übt Heinemann zahlreiche Funktionen in der Evangelischen Kirche sowie im EC-Verband "Entschieden für Christus" aus. Für die Verdienste und sein großes Engagement in Kirche und Politik wurde dem Jubilar 2004 durch Bundespräsident Johannes Rau das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Im Oktober 2010 dankte ihm das Diakonische Werk Deutschland mit dem Kronenkreuz in Gold.

Irmtraut Heinemann widmete sich nach der Heirat der Familie und dem 1976 in Watzenborn-Steinberg erbauten Haus. Später war sie zwei Jahre halbtags bei der Sozialstation Pohlheim beschäftigt. Ein großer Schritt kam auf die Familie zu, als Andreas Heinemann vom EC-Bundesverband als Geschäftsführer im Evangelischen Krankenhaus "Gottesfriede" in Woltersdorf berufen wurde. Das Haus in Pohlheim wurde verkauft und eine neue Bleibe in der neuen Heimat erworben. Seit neun Jahren wohnt das Paar in Holzheim.

Bevor am Samstag corona-bedingt in kleinem Kreis im "Grünen Baum" in Watzenborn-Steinberg gefeiert wurde, fand in der Evangelisch-reformierten Kirche in Holzheim ein Dankgottesdienst mit Pfarrer Matthias Bubel statt.

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