Geburtstagspost für den "Singenden Postboten"

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Wie wird man eigentlicher "Singender Postbote"? Diese Frage hat Gerhard Fay bereits oft gehört – und stets freundlich beantwortet. Heute feiert der über die Region hinaus bekannte Künstler seinen 80. Geburtstag.

Wie wird man eigentlicher "Singender Postbote"? Diese Frage hat Gerhard Fay bereits oft gehört – und stets freundlich beantwortet. Heute feiert der über die Region hinaus bekannte Künstler seinen 80. Geburtstag.

Fay stammt aus einer Postbotenfamilie, ergriff selbst diesen Beruf. Mit zwölf Jahren entdeckte er seine Leidenschaft fürs Singen. Das kombiniert ergab den Ruf, der bis heute weit über den Landkreis seine meist reiferen Fans in Verzückung versetzt. Gute Laune, flotte Lieder und das alles mit viel Herz und einer sonoren Stimme sind seine Markenzeichen. Von nichts kommt nichts: Schon in jungen Jahren nahm er Gesangsunterricht.

In heimischen Chören war er geschätzt, so sang er bei den Grüninger Gesangvereinen, Adam Isheim und Eintracht, sowie dem Watzenborn-Steinberger Jugendfreund und Sängerkranz. Ein wichtiger Schritt war sein Engagement im Extrachor des Stadttheaters Gießen, das bis 1981 andauerte. Zudem tritt er auf zahlreichen Bühnen in Mittelhessen und darüber hinaus auf. Als Zeichen des Danks nach einer überwundenen Krankheit tritt er seit 2006 stets an Heiligabend im St.-Josefs-Krankenhaus in Gießen für Ärzte, Pfleger und Patienten auf. Seit 1962 ist Fay mit seiner Frau Erika verheiratet. Er freut sich zudem über drei Kinder, vier Enkel und drei Urenkel.

Ans Aufhören denkt er nicht, denn er fühlt sich noch fit. "Solange es die Gesundheit zulässt, will ich die Menschen mit Musik glücklich machen", sagt er. Dabei ist er auch seinen musikalischen Weggefährten Willi Müller, Horst Schepp und Oswald Menz dankbar. (Foto: pad)

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