Fundament des Mahnmals steht

Das geplante Denkmal in Pohlheim, das an den Völkermord vor 100 Jahren im Osmanischen Reich erinnern soll, nimmt langsam Formen an. Das Fundament ist erreichtet und auch die Versorgungsleitungen sind gelegt. Ein Einweihungstermin steht allerdings noch nicht fest, wie Bürgermeister Udo Schöffmann mitteilte. Ursprünglich war der 15. Juni anvisiert gewesen, nun heißt es weit ergebnisoffener, dass es noch in diesem Sommer passieren soll

Zwischen 1915 und 1917 fielen 1,5 Millionen Menschen, vor allem Armenier und christliche Minderheiten wie Aramäer, dem Genozid im Osmanischen Reich zum Opfer. 2017 stimmte das Pohlheimer Parlament der Errichtung des Denkmals zu. Es soll dem Leid der Hinterbliebenen, die seit Langem in Pohlheim leben, einen Platz zur Erinnerung geben. Immer wieder hatte der Bau für Unmut unter türkischen Gruppen gesorgt.

Als Standort für das Mahnmal wurde der Platz zwischen Christuskirche und Pohlheimer Rathaus gewählt. Das Denkmal soll, so heißt es, in stilisierter Form Menschen und Berge darstellen und so an die damaligen Ereignisse erinnern. (rge/Foto: rge)

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