Freie Wähler besuchen achtzügige Kita

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Pohlheim (pm). Sind Kitas mit acht Gruppen sinnvoll? Oder sind sie zu groß und aus pädagogischen Gründen daher abzulehnen? Diese Fragen beschäftigen Pohlheimer Kommunalpolitiker derzeit in den Diskussionen um eine geplante Kita mit acht Gruppen in Watzenborn-Steinberg. Die Freien Wähler Pohlheims haben vor diesem Hintergrund eine achtzügige Kindertagesstätte in Rosbach in der Wetterau besucht.

Der Stadtverordnete Björn Feuerbach sowie Ewald Seidler und der Pressewart der Freien Wähler, Ulrich Sann, sammelten in der Kita »Sang« Eindrücke und Fakten aus erster Hand.

Eine ähnliche Diskussion wie in Pohlheim habe auch vor dem Bau der Kita in Rosbach unter den Kommunalpoltikern stattgefunden, berichten die Freien Wähler. In Rosbach hat der »Verein zur Förderung der Integration Behinderter« ( VzF ) die neue integrative Einrichtung für die Kommune gebaut. »Gute pädagogische Konzepte ließen sich in größeren Einrichtungen wie in der Kita in Rosbach besser realisieren als in kleineren Einrichtungen, berichtete die dortige Kita-Leiterin Miriam Hoffmann im Gespräch. Nach ihrer Beobachtung fühlten sich alle Kinder in der achtzügigen Kita wohl und geborgen. Besonders die integrierten Kinder mit Rollstühlen würden sich gerne und mit viel Freude in dem geräumigen und barrierefreien Gebäude bewegen.

In der integrativen Kita gibt es zwei mal vier Gruppen. Räumlich getrennt finden hier zwei Krippengruppen mit bis zu zwölf Kindern sowie sechs Gruppen für über Dreijährige mit je bis zu 25 Kindern Platz.

Der helle, freundliche Neubau verfüge über ein großflächiges Raumangebot, berichten die Freien Wähler. Neben den Gruppenräumen können die Kinder unterschiedliche Funktionsräume nutzen wie den Bewegungsraum, das Atelier oder eine Bibliothek. Der Neubau biete neben den Gruppenräumen viel Platz für Spiel und Bewegung und das für alle Kinder, ob mit Handicap oder ohne.

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