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Felix Döring und der Heimsieg

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»Der Junge macht das« - dieser Satz auf dem Wahlplakat von Felix Döring dürfte Helge Braun noch immer in den Ohren klingen: Der 30-jährige Pohlheimer übertrumpfte bei der Bundestagswahl den Staatsminister und schnappte sich dessen Direktmandat.

Unvorhersehbar? Nun ja, wenn die Wahlforscher die Schüler der Adolf-Reichwein-Schule gefragt hätten, wohl nicht. Bei der dortigen »Juniorwahl«, welche die Bundeszentrale für politische Bildung und der Bildungsverein Kumulus ausrichteten, lag Döring bei den Schülern der Jahrgänge 7 bis 10 ebenfalls vorne.

Nachdem die Schüler sich im Unterricht mit Demokratie und Wahlen beschäftigt hatten, durften sie in der vergangenen Woche ihre Stimmen abgeben. Wie bei der »echten« Wahl erhielt jeder Schüler eine Wahlbenachrichtigung und wurde im Wählerverzeichnis aufgeführt. Der Wahlvorstand der Adolf-Reichwein-Schule wurde von Schülern aus dem 10. Schuljahr gestellt und versuchte, die Wahl so realitätsnah wie möglich durchzuführen. Die Wahlbeteiligung lag bei 88,8 Prozent.

Das Ergebnis der Wahl wurde am Wahlsonntag um 18 Uhr veröffentlicht. Dabei räumte Döring auch das Direktmandat ab. Gut, er hatte dort auch ein Heimspiel, war er doch selbst einst Schüler der Adolf-Reichwein-Schule und sogar Schulsprecher.

Hoffnung dürfte allerdings das Zweitstimmenergebnis der CDU machen: 42,5 Prozent, deutlich vor der SPD mit 31,5 Prozent. pm/F.: PM

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