In einem großen Netzwerk verankert

  • vonGünther Dickel
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Groß gefeiert wurde das 50-jährige Bestehen der NABU-Ortsgruppe Holzheim/Dorf-Güll/Grüningen im Vereinsheim des Musikzugs. In seiner Begrüßungsrede erinnerte Vorsitzender Martin Becker an das Jahr 1967, in dem sieben Naturfreunde, darunter fünf Jugendliche, mit Unterstützung des damaligen Holzheimer Bürgermeisters Walter Buß die Vogelschutzgruppe, die damals noch Mitglied im Deutschen Bund für Vogelschutz (DBV) war, gründeten. 1986 gab es den Zusammenschluss mit Dorf-Güll. Die ortsansässige Gruppe der hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) trat 1989 bei. 1990 wurde aus der Vogelschutzgruppe die NABU-Ortsgruppe. 2004 kam Grüningen hinzu. Becker dankte allen, die in den 50 Jahren die vielen Projekte unterstützten.

Groß gefeiert wurde das 50-jährige Bestehen der NABU-Ortsgruppe Holzheim/Dorf-Güll/Grüningen im Vereinsheim des Musikzugs. In seiner Begrüßungsrede erinnerte Vorsitzender Martin Becker an das Jahr 1967, in dem sieben Naturfreunde, darunter fünf Jugendliche, mit Unterstützung des damaligen Holzheimer Bürgermeisters Walter Buß die Vogelschutzgruppe, die damals noch Mitglied im Deutschen Bund für Vogelschutz (DBV) war, gründeten. 1986 gab es den Zusammenschluss mit Dorf-Güll. Die ortsansässige Gruppe der hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) trat 1989 bei. 1990 wurde aus der Vogelschutzgruppe die NABU-Ortsgruppe. 2004 kam Grüningen hinzu. Becker dankte allen, die in den 50 Jahren die vielen Projekte unterstützten.

Welch hohen Stellenwert der Verein mit seinen 151 Mitgliedern genießt, war in den Grußworten des NABU-Landesgeschäftsführers Hartmut Mai zu hören. Dieser wies auf die Veränderungen in der Gesellschaft, im Naturschutz und im Verband hin und merkte an, dass von besonderer Wichtigkeit die Arbeit an der Basis sei, wie sie hier im Jubiläumsverein seit vielen Jahren getan werde.

Ewald Seidler als ehemaliger Vorsitzender und heute Pohlheims erster Stadtrat ging auf künftige Herausforderungen ein. Hier nannte er den bald zu asphaltierenden Limesradwanderweg entlang des Weltkulturerbes Limes, die Ansiedlung von Tourismus, die regionale Landwirtschaft und den Lebensschutzraum des Feldhamsters. Bei den Grußworten der Vertreter benachbarter Vereine wurde deutlich, dass der Jubiläumsverein über den eigenen Tellerrand hinaus in einem großen Netzwerk verankert ist.

Zu den Vereinsmitgliedern mit besonderen Ehren gehörten: Reiner Holler und Dieter Reitschmidt (Gründungsmitglieder und seit 50 Jahren im Vorstand tätig), Martin Becker (Erster Vorsitzender), Ewald Seidler (Mitglied seit über 40 Jahren und ehemaliger Erster Vorsitzender), Dieter Veith (seit 30 Jahren Kassenwart und über 40 Jahre Mitglied), Werner Seidler (Mitglied seit über 40 Jahren, ehemals im Vorstand tätig), Helmut Tappe (Vorstandsmitglied und Webmaster) und Edith Görl (Schriftführerin), die von Landesgeschäftsführer Hartmut Mai auszeichnet wurden.

Da der Jubiläumsverein in den vergangenen 30 Jahren keine Mitglieder ehrte, wurde rund ein Viertel der Anwesenden für langjährige Mitgliedschaften ausgezeichnet. Hierzu gehörten: Klaus Diehl, Christa Franke, Gertrud Klee, Gerhard Kratz, Michael Klee, Heinz-Otto Kurreck, Werner Kutscher, Klaus-Günther Mertsch, Ernst, Hans und Heinrich-W., Daniela und Regina Reitschmidt, Helga und Ulrich Sann, Gerlinde Sauer, Werner Schneider, Hannelore, Roswitha und Sigrid Seidler, Gottfried Stiller, Dietrich Tippmann, Roswitha Veith und Irene Weinmann.

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