"Die Floppers" von den "Dorf-Güller Frääsch" begeistern die "Chorifeen" beim Weiberfasching im "Grünen Baum" ganz besonders. FOTO: GDP
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"Die Floppers" von den "Dorf-Güller Frääsch" begeistern die "Chorifeen" beim Weiberfasching im "Grünen Baum" ganz besonders. FOTO: GDP

Bütt am Dirigentenpult

  • vonGünther Dickel
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Pohlheim(gdp). Ein Knaller nach dem anderen: Über 40 Frauen sind zur Weiberfastnacht der "Chorifeen" in ihr Vereinslokal, den "Grünen Baum" zusammengekommen. Schon vorab fand im Saal die traditionelle "Chorifeen"-Singstunde mit Dirigentin Karina Kardaschewa statt. Sitzungspräsidentin Helga Schmidt und ihre Stellvertreterin Ingrid Berk hatten das Restaurant in eine "Narrhalla" verwandelt, sodass die närrischen Weiber inklusive einiger "getarnter Männer" zweieinhalb Stunden ausgiebig lachen, singen und scherzen konnten.

Dass zum Auftakt bei der "BoyGroup 66+" deren Musikbox den Geist aufgab, tat der Stimmung keinen Abtrag, sondern sorgte zusätzlich für Erheiterung. So sangen sie ihre Gassenhauer "Fuchs im Strauch" und "Uhs Dörfche" auch ohne Begleitmusik.

Kräftige Lacher und vereinzelte Tränen

Helga Schmidt, Arlette Zillich, Ingrid Berk, Bettina Dechert und Günther Dickel sorgten als Solistinnen in der Bütt, besser gesagt am Dirigentinnenpult, für kräftige Lacher. Arlette Zillich dagegen sorgte mit einem textlich- und melodisch gemixten Potpourri für so manche Lachtränen im bunten Publikum.

Eine große Lostrommel sorgte an diesem Abend für, dass alle Anwesenden in das Programm miteinbezogen wurden. Aus dieser musste jeder einen Witz ziehen und am Pult hier und da zum Besten geben.

Mit einem Flipper-Medley, Hits von Club3 und "Party auf dem Mond" begeisterten die fünf Männer vom Ensemble "Die Floppers" von den "Dorf-Güller Frääsch" die närrischen Weiber. Nach dieser gelungenen Generalprobe sind die "Fünf" (Martin Diehl, Jens Lehmann, Matthias Rüb, Gerhard Schneidmüller und Michael Wagner) auch für die Dorf-Güller Fasnachtssitzung am heutigen Samstag in der Klosterwaldhalle ab 20.20 Uhr bestens gerüstet.

Für den guten Ton und rechtzeitigen Tusch sorgte wie immer Kerstin Westbrock, dieses Mal gar an ihrem Geburtstag, und brachte das Tollhaus mit flotten Faschingshits zum Schunkeln und Mitsingen.

Zum Schluss war festzustellen, dass die "Chorifeen" tatsächlich die Summe vieler "Koryphäen" sind, die nicht nur sich selbst, sondern auch mit befreundeten Frauen herzhaft feiern können. Eine gelungene Weibersitzung mit bester Stimmung, die erst nach Mitternacht ihren Ausklang fand.

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