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Gemeinsamer Auftritt der Jugendlichen aus Pohlheim und Uganda.

Besuch aus Uganda an der Adolf-Reichwein-Schule

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Pohlheim (pm). Über besonderen Besuch konnte sich nun die Adolf-Reichwein-Schule in Pohlheim (ARS) freuen. Die "KinderKulturKarawane" machte hier Station. Sie bot einen Tanzworkshop für 75 Jugendliche des Jahrgangs 7 an.

Zunächst starteten 25 Jugendliche mit einem Planspiel, um sich auf das Land Uganda einzustimmen. Karoline Zech nahm die Teilnehmer mit auf eine Reise durch Uganda, gab Hintergrundinformationen und Einblicke. Anschließend stellte sie das von ihr entwickelte Planspiel "Adnagu" vor. Dabei geht es um den fiktiven Bau einer Schule in "Adnagu". Die Jugendlichen nahmen eine Rolle ein - etwa die eines Dorfbewohners oder eines Lehrers - und arbeiteten in Gruppen heraus, worauf es aus ihrer Sicht beim Bau der Schule ankommt und was auf keinen Fall fehlen darf. Dabei ging es auch darum, was zuerst angeschafft werden muss und wieviel Geld monatlich zur Verfügung steht.

Anschließend stellten sich die sechs Jugendlichen aus Uganda vor. Sie sind alle erst zwischen 16 und 20 Jahren alt und leben in Kampala, der Hauptstadt Ugandas. Sie sind Teil der Sosolya, einem gemeinnützig organisierten Verein, der 80 Kindern und Jugendlichen ein Wohnheim und eine Ausbildung bietet. Die Jugendlichen reisen mit einem Betreuer in den Norden, um einerseits auf Auswirkungen des Klimawandels auf das tropische Land Uganda, aber auch in Deutschland und anderen Länder hinzuweisen. Andererseits bieten sie einen interkulturellen Austausch von Tanz, Gesang und Musik an. Auf Englisch wurde über die Auswirkungen des Klimawandels gesprochen.

Den krönenden Abschluss bildete ein Auftritt der "Undugu Dance Company", die mit der Darbietung der ARS-Jugendlichen startete. Diese hatten zuvor eine Tanz- und Trommelnummer einstudiert.

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