Inge Rau, Hella Franz und Inge Mosebach (v. l) von der evangelischen Frauenhilfe in Holzheim sind fleißig , hier beim letzten Treffen vor dem neuerlichen Lockdown. FOTO: RGE
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Inge Rau, Hella Franz und Inge Mosebach (v. l) von der evangelischen Frauenhilfe in Holzheim sind fleißig , hier beim letzten Treffen vor dem neuerlichen Lockdown. FOTO: RGE

Basar-Frauen trotzen Corona

  • vonRoger Schmidt
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Pohlheim(rge). In diesem Jahr wäre der Basar der Frauenhilfe der evangelischen Kirche in Holzheim zum 47. Mal veranstaltet worden. Corona jedoch macht den Frauen einen Strich durch die Rechnung. Davon lassen sich Hella Franz, Inge Mosebach und Inge Rau aber nicht entmutigen, auch wenn ihnen die Treffen sehr fehlen. Denn für eine gute Sache aktiv zu sein, das möchten sie auch in diesem Jahr.

Sie bringen die vorab bestellten und von ihnen selbst gemachten Adventskränze, Lichtersträuße und gestrickten Strümpfe einfach zu den Gemeindemitgliedern.

Das sich ihr Einsatz lohnt, weiß Hella Franz als eine Frau der ersten Basar-Stunde zu berichten. Von 1974 bis 2001 wurden noch zu D-Mark-Zeiten 176 348 DM und danach bis letztes Jahr noch einmal 71 338 Euro vom Verkauf der Hand-arbeiten, Kaffee und selbst gebackenen Kuchen erlöst. Das Geld ging immer an Hilfsprojekte wie beispielsweise für ein Kinderheim in Brasilien. In Zeiten der Sanierung des Kirchenhauses wurde dafür die Euros gespendet.

Aktuell sind es noch bis zu fünf Frauen die aktiv sind, früher waren es mehr, blickt Franz mit etwas Wehmut zurück. In diesem Jahr ist der Erlös je zur Hälfte für die Christoffel-Blindenmission und die Aufarbeitung der Orgel in der Holzheimer Kirche bestimmt.

Die Frauen freuen sich über die Bestellungen entweder bei Inge Mosebach (Telefon 0 60 04/17 50) oder Hella Franz (0 60 04/9 20 60). Kränze und Strickwaren werden vor dem eigentlich geplanten, traditionellen Basar-Termin am 1. Advent ausgeliefert.

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